Hybrid-Project Online Teil 4

Als nächstes werde wir nun das SSIS Packte innerhalb des SQL-Server 2016 veröffentlichen. Um sich mit den Integration Services zu verbinden sind kleinere administrative Eingriffe notwendig. Der Zugriff auf die Integration Services wird über die DCOM konfiguriert. In der Standardkonfiguration hat nur der Administrator Zugriff auf die Integration Services (SSIS). Sollten Sie sich zum Beispiel mit einem Domänenadministrator anmelden, der noch nicht Berechtigt wurde, erscheint folgende Warnmeldung:

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Geben Sie in der Ausführungsleiste den Befehl „Dcomcnfg.exe“ ein. Extrahieren Sie nun auf der linken Seite die Struktur: „Komponentendienste -> Computer -> Arbeitsplatz -> DCOM-Konfiguration“ suchen Sie dort das Packet „Microsoft SQL Integration Services 13.0“ und klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Packet. Wählen Sie im Kontextmenü den Eintrag „Eigenschaften“ aus.

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Klicken Sie nun im oberen Bereich auf die Registerkarte „Sicherheit“. Fügen Sie den gewünschten Benutzer bei allen drei Berechtigungsoptionen hinzu und starten Sie danach den Integration Services über den SQL Configurations Manager.

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Melden Sie sich nun am SQL Server 2016 an den Integration Services an. Öffnen Sie hierzu das SSMS. Wählen als Servertyp die Option „Integration Services“.

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Klicken Sie anschließend auf Verbinden. Verbinden Sie sich ebenfalls mit dem SQL Server. Klicken Sie hierzu erneut auf „Datei“ und wählen Sie im „Objekt Explorer Verbinden“. Ändern Sie die Einstellung vom Servertyp auf „Datenbankmodul“ und klicken Sie erneut auf „Verbinden“. Die Ansicht müsste nun wie folgt aussehen.

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Als nächstes werden wir einen Integration Services-Katalog anlegen. Extrahieren Sie die Struktur vom SQL-Server. Markieren Sie die mit der Maus den Ordner „SQL Integration Services-Katalog“ und klicken Sie auf die rechte Maustaste. Wählen Sie im Kontextmenü die Option „Katalog erstellen“. Wählen Sie nun die Option „CLR-Integration aktivieren“ und geben Sie ein Kennwort ein. Klicken Sie danach auf „OK“.

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Öffnen Sie nun – oder wechseln Sie wieder in die SQL Server Data Tools 2015. Öffnen Sie das aktuelle Projekt aus den letzten Teilen. Gehen Sie auf der rechten Seite mit der Maus innerhalb des „Projektmappen-Explorer“ auf den Projektnamen (in meinem Beispiel – Project-Online-Blog“) und klicken Sie auf die rechte Maustaste. Wählen Sie in dem sich öffnenden Kontextmenü die Option „Bereitstellen“.

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Klicken Sie bei dem Einführung Fenster auf „Weiter“

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Klicken Sie nun unter Servername auf “Durchsuchen” und wählen Sie Ihren SQL-Server aus. Klicken Sie dann unter Pfad auf “Durchsuchen” und wählen Sie hier den zuvor erstellten SQL Integration Services-Katalog aus und klicken Sie dann auf „Neuen Ordner“ anlegen. Geben Sie nun einen gewünschten Namen für Ihren Ordner und eine Beschreibung ein. Schließen Sie dann alle Fenster, indem Sie auf „OK“ klicken“. Klicken Sie anschließend auf „Weiter“.

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Kontrollieren Sie nun noch einmal Ihre Einstellungen und klicken Sie dann auf „Bereitstellen“.

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Die erfolgreiche Bereitstellung sollte wie folgt aussehen.

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In meinem nächsten und letzten Blog-Artikel, werden wir nun die Automatisierung des SSIS Paketes vornehmen.

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Neuer Podcast: Proiectum #016 – Das Project Management Office (PMO)

Nach einer langen Zeit gibt es nun wieder eine neue Podcast-Folge mit dem Thema „Project Management Office (PMO)“ und wozu man ein solches Office benötigt. Hierzu habe ich Herrn Johann Strasser, Geschäftsführer der Firma TPG aus München eingeladen, um mich über die Mehrwerte eines PMO‘s zu unterhalten. Erfahren Sie außerdem in diesem Podcast, was man bei der Einführung beachten sollte und wie Sie Microsoft Project bei dieser Aufgabe unterstützen kann.

>> Download Podcast <<

Shownotes:

  • Link zur TPG  [Link]
  • Definition Project Management Office nach DIN 91901-5  [Link]
  • Link zu Artikel mit dem Thema PMO‘s von Johann Strasser [Link]
  • Link zum Produkt TPG Teammanager [Link]
  • Link zum Produkt TBP ProjectLink [Link]
  • Link zum Seminar – PMO Seminar – Projektmanagement optimieren [Link]

 

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Projektmanagement in der digitalen Transformation

Seit einiger Zeit steht bei Microsoft und anderen Softwareherstellen die digitale Transformation ganz oben auf der Agenda. Was ist mit dem Wort Digitalisierung eigentlich gemeint? Unter dem Ausdruck digitale Transformation verbirgt sich eigentlich nichts anderes als der Begriff für den fortlaufenden Änderungsprozess durch die heutige Digitalisierung in unserer Gesellschaft. Stellt sich natürlich die Frage, wie sich dieser Änderungsprozess auf das Projektmanagement auswirken wird? Gerade innerhalb des Projektmanagement müssen Mitglieder einer Projektorganisation viele Informationen aufnehmen, pflegen und verarbeiten. In diesem Blog-Beitrag möchte ich Ihnen zeigen, wie sich diese digitale Transformation auf den Projektmanagementprozess es in der Zukunft auswirken könnte.

Eine Reise

Reisen wir doch einfach mal in die Zukunft. Seit der Nutzung der Cloud ist der technologische Mehrwehrt klar. Wir möchten einen Service nutzen, den ich an jedem Ort, zu jedem Zeitpunkt von jedem Gerät nutzen kann, um meine Informationen einzugeben, zu verarbeiten oder auszuwerten. Gerade im Projektmanagementprozess ist es wichtig schnellst möglichst auf Veränderungen zu reagieren und hieraus eventuelle Korrekturmaßnahmen in Hinsicht des Projektes auf Qualität, Kosten und Zeit vorzunehmen. Diese Veränderungen werden meistens durch Informationssysteme übermittelt. Meistens kommt es bei der Verarbeitung zu einem Informationsbruch, den der Projektleiter muss zwischen mehreren Systemen wechseln die keine – oder nur eine schlechte Integration in das Zweitsystem liefern. Klassisch genutzt werden meistens das Telefon, E-Mail oder Kommunikationssysteme wie zum Beispiel Teams oder Yammer. Genau hier ist der Projektleiter, genau wie die Assistentin der Geschäftsführung oder dem Controller. Die Eingabe erfolgt nach dem klassischen System der Informatik „Eingabe – Verarbeitung – Ausgabe“ (EVA). Diese Verarbeitung kostet die meiste Zeit, da die Eingabe nach wie vor über eine Tastatur oder Touch-Screen erfolgt. Genau hier muss in der Zukunft eine Entlastung erfolgen. Als weitere Optimierung muss die Bereitstellung der Informationen erfolgen. Meistens ist der Zugriff nur über ein System möglich. Automatisierungen sind zwar bei vielen Technologien möglich, erwartet aber immer noch den Zugriff über ein Device und Programm.

Um den Projektleiter in der Zukunft zu entlasten, müssen wir also die Zeit für die Eingabe von Informationen und die Zeit für die Informationsgewinnung minimieren. Reisen wir doch einfach mal in einem kurzen Traum in die Zukunft.

Ein Traum

Stellen wir uns einmal vor Sie wären ein Bauleiter und wir reisen ins Jahr 2117 – also genau 100 Jahre in die Zukunft. Sie werden nicht mehr durch einen Wecker geweckt, sondern durch eine KI die als kleines Device neben Ihrem Bett steht. Sie wachen auf, gehen in die Küche und fragen die KI als erstes, welche Probleme im Projekt „Rohrleitungsbau“ existieren. Sie erfahren von der KI, dass die Außentemperatur bei -15 Grad liegt und aus dem Grund keine Wasserleitungen verlegt werden dürfen. Daraufhin sagen Sie der KI, dass Sie eine Verzugsmail-Mail für das Projekt an die Stadt senden soll, während Sie gemütlich einen Kaffee machen. Danach fahren Sie auf die Baustelle, setzen sich ihre Mixed-Reality-Brille auf und gehen die Gewerke laut Projektplan ab. Die einzelnen Gewerke werden von der Brille geprüft und gleicht diese, automatische mit dem Projektplan ab. Findet das Programm zwei Arbeitspakete die nicht den Qualitätsanforderungen entsprechen, wird eine Interaktion auf diesem Problem durchgeführt und ein Workflow übernimmt automatisch ein neues Arbeitspaket, der entsprechende Ersteller des Arbeitspakets, wird automatisch informiert und ein Update des Risiko- bzw. in der OP-Liste wird vorgenommen.

Da Sie gerade auf der Baustelle sind, können Sie leider nicht gerade Ihre E-Mail beantworten. Diese Arbeit wird von BOTS übernommen. Dadurch haben Sie bei Ankunft in Ihrem Büro weniger Arbeit.

Schön nicht – wahrscheinlich werden Sie jetzt sagen, das ist doch alles Science-Fiction. Durch diese Redenswendung habe ich früher auch von meinem Vater gehört, wenn ich Knight Rider geguckt habe. Er hat immer gesagt: „Autos die sprechen wird es nie geben“. Naja, Die Automarke Tesla schlägt gerade ganz neue Wege ein. Die Technologien, die ich oben in meiner Vision beschrieben habe gibt es schon. Auch die Mixed-Reality Brille ist schon erfunden. Leider haben wir hier das Problem, dass es noch keine Anwendungen für diese Szenarien gibt. BOTs allerdings bestimmen schon unseren Alltag – leider noch nicht für uns in Person. Aber für die soziale Beeinflussung werden diese schon sehr erfolgreich eingesetzt. Sprachsteuerungen wie zum Beispiel Alexa, Cortana und Siri sind auch schon Bestandteil von Betriebssystem und Hardware.

Vom Traum zur Realität

Das Problem was wir allerdings haben, ist die Angst. Angst vor dem Verlust von Information, die einer anderen Person einen Vorteil durch den Erhalt dieser verschafft, die mir als Unternehmen wiederum einen Nachteil im Geschäft bringt. Diese „Angst“ ist auch völlig legitim. Hat die Vergangenheit doch gezeigt, dass Spionage und Geheimdienste unsere Daten sehr interessant finden. Meta-Information werden auch für Unternehmen immer interessanter und erreichen auf dem Markt horrende Summen. Ohne diese oben beschriebenen Technologien werden wir aber die nächsten Jahre stehenbleiben und so weiterarbeiten wie bisher. Da wir Menschen keine andere Möglichkeit haben, Informationen zu verarbeiten. Dieser Zustand wird sich nach meiner Meinung auch noch ca. 20 Jahre hinziehen. Dann wird der nächste Generationswechsel in den Unternehmen stattfinden. Dann kommt eine Generation, die mit Siri, Alexa und Cortana aufgewachsen ist. Um diesen zu erklären, man muss eine Tastatur und Maus benutzen um Informationen einzugeben, wird nicht mehr möglich sein. Ich für meinen Teil, nutze für die Erinnerungen, Terminplanung seit einiger Zeit Alexa und kann nur sagen, dass ich es sehr bequem finde meine Termine und Erinnerungen über die Sprachsteuerung zu verwalten.

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Project Online – Änderung bei der Administration der Projektwebsite

Vor einiger Zeit (2015) habe ich den Artikel – Project Online – Projektwebsite wird nicht angelegt“ geschrieben (lesen). Hier habe ich beschrieben, dass in der Standardbereitstellung einer PWA nicht automatisch das Feature aktiviert wird, dass eine Projektwebsite mit erstellt wird. Diese Anleitung ist nun veraltet, da Microsoft die Option für die „Einstellungen“ des Workflow-Verhaltens beim Anlegen eines neuen Projektes innerhalb der bisherigen Rubrik „Verbundene SharePoint-Websites“ verlegt hat. Sollten Sie nun das Feature aktivieren wollen, so gehen Sie wie folgt vor.

Melden Sie sich an Ihrem Office 365 Tenant an und wechseln Sie auf die PWA. Gehen Sie nun auf die Einstellungen.

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Hinweis: Bitte beachten Sie, dass Sie Administratorberechtigungen an Project Online besitzen müssen.

Klicken Sie nun nicht mehr unter der Rubrik „Betriebsrichtlinien“ auf den Link „Verbundene SharePoint-Websites“ sondern unter der Rubrik „Workflow- und Projektdetailseiten“ auf den Link „Enterprise-Projekttypen“.

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Wählen Sie nun den entsprechenden „Enterprise-Projekttyp“ aus. In meinem Beispiel editiere ich den Standard Enterprise-Projekttyp „Enterprise-Projekte“. Sollten Sie die Änderung abweichend vom Standard durchführen, so wählen Sie Ihren Enterprise-Projekttyp aus.

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Scrollen Sie nun ziemlich ans Ende der Seite. Hier finden Sie die Option „Websiteerstellung“. Genau hier können Sie nun die Einstellungen vornehmen, die zuvor unter „Verbundene SharePoint-Websites“ möglich waren. Meiner Meinung nach nicht ganz schlecht gelöst. Schließlich gehört die Funktionalität mit zum Workflow.

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Project Online – PowerBI Content-Pack funktioniert nicht

Microsoft Ignite 2017 – Orlando, USA. Microsoft stellt im Bereich Project Online zwei neue wesentliche Feature-Erweiterungen vor. Zum einen gab es die Information, dass mit Microsoft Project Online die Prozessmethoden SCRUM und Kanban möglich werden und zum anderen das ein neues Feature-Pack in PowerBI zur Verfügung gestellt wird. Schon gleich ratterte die Maschinerie der Blog und Twitter-Post Bot’s los und jeder kündigte die Erneuerung an. Was auch begründet war, schließlich sind die neuen Reports endlich einmal so, dass man was damit anfangen kann. Eine Besonderheit ist, dass das neue Content-Pack gleich über den PowerBI AppSource-Katalog heruntergeladen werden kann, um dann „ganz“ einfach in seinem Project Online Tenant bereitzustellen.

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Soweit so gut. Sollte man allerdings seinen Tenenat mit der „deutschen“ Sprache nutzen, wird das ach so tolle Feature relative schnell zur Frustfalle. Gibt man nämlich nach der Integration die Adresse seiner PWA ein, erhält man sofort die folgende Fehlermeldung.

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Wie schon leicht zu erkennen ist, handelt es sich wohl hierbei um eine Fehler mit den Sprachen. Denn das PowerBI Pack wurde auf einem „englischen“ System erstellt und leider sind nicht alle Tabellenspalten übersetzt worden, was wiederrum dazu führt, dass die OData Verbindung die entsprechenden Spalten nicht findet. In diesem Blog-Beitrag möchte ich Ihnen nun zeigen, wie Sie trotzdem das neue Content-Pack nutzen können.

Hinweis: Um diesen Blog-Artikel durchführen zu können, benötigen Sie PowerBI Desktop auf Ihrem Client.

Wichtig hierbei, das angebotene Packet aus dem AppSource-Katalog. Können Sie nicht dafür nutzen. Wir müssen mit der Rohdatei arbeiten, die auf GitHub (https://github.com/OfficeDev/Project-Power-BI-Content-Packs) zum Download angeboten wird. Laden Sie dort die Datei „Microsoft Project Online PowerBI Content Pack.pbit herunter. Speichern Sie die Datei an einem Ort Ihrer Wahl.

Öffnen Sie PowerBI Desktop. Klicken Sie im Willkommensfenster auf „Open other reports“.

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Wechseln Sie nun an den Speicherort, wo Sie zuvor den Report von GitHub gespeichert haben. Ändern Sie im unteren Bereich das Dateiformat in „PowerBI template files (*.pbit) und klicken Sie anschließend auf „OK“.

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Sie werden nun aufgefordert, die entsprechende URL zu Ihrem Tenant einzugeben. Geben Sie hier die URL ein. Klicken Sie anschließend im unteren Bereich auf „Load“ und wählen Sie im Kontextmenü den Eintrag „Edit“.

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Nun wird versucht die Informationen aus Project Online abzurufen. Wie Sie hier erkennen können, haben wir genau wie im AppSource-Katalog Fehler. Klicken Sie anschließend einmal auf jede dargestellte Tabelle auf der rechten Seite. Tabellen mit einem Problem werden Ihnen dann mit einem Ausrufezeichen angezeigt. In unserem Fall sind die Tabellen „Ressourcen“, „Projects“ und Assignments betroffen.

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Sehr praktisch ist, dass der erwartete Spaltennamen schon gleich in der Fehlermeldung angezeigt wird. In unserem ersten Fall „CostType“. Klicken Sie jetzt auf der linken Seite die Option „Navigation“.

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Nun müssen wir die entsprechende Spalte suchen und den „deutschen“ Wert mit dem erwarteten Namen erneuern. In diesem Fall ist das der Name „Kostentyp“. Klicken Sie in den Spaltenkopf und schreiben Sie dann „CosteType“ hinein.

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Verlassen Sie nun den Spaltenkopf. Sie werden nun gefragt, ob Sie sich sind, dass Sie die Änderung übernehmen wollen. Bestätigen Sie diese Abfrage mit „Insert“.

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Das nächste Feld, was nicht gefunden wird, ist „ResourceDepartments“. Klicken Sie wieder auf „Navigation“ und suchen Sie den Spaltenkopf „Ressourcenabteilungen“. Kicken Sie mit der Maus in den Spaltenkopf und geben Sie „ResourceDepartments“ ein. Bestätigen Sie die „Insert Step“ Frage wieder mit „Insert“. Nun wird noch in der Tabelle „RBS“ gesucht. Klicken Sie erneut auf „Navigate“. Suchen Sie die Spalte „RSP“. Schreiben Sie hier ebenfalls „RBS“ hinein. Bestätigen Sie erneut die Abfrage mit „Inster“. Das war es für die Tabelle „Ressources“. Diese wird uns nun nicht mehr als Fehlerhaft angezeigt.

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Nun müssen wir auf die gleiche Weise die restlichen Tabellen bereinigen. Gehen Sie hierzu wie oben beschrieben vor. Ich möchte Ihnen hier kurz zeigen, welche Felder betroffen sind.

Projects

  • [ProjectDepartments] = [Projektabteilung]

Assignments

  • [RBS_R] = [RSP_R]
  • [CostType_R] = [Kostentyp_R]
  • [ResourceDepartments_R] = [Ressourcenabteilungen_R]
  • [FlagStatus_T] = [Integrität_V]
  • [Health_T] = [QM_V]

Danach sollten aller Fehler behoben sein. Klicken Sie anschließend auf „Close & Apply“ innerhalb des Ribbon-Menüs.

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Die Daten werden nun eingelesen und der Bericht mit den Projektinformationen gefüllt. Dies kann einige Zeit dauern nicht nervös werden!

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Nun sollte die Ansicht wie folgt aussehen. Sie können nun den Report in PowerBI speichern.

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Hinweis: Sie können bei Bedarf nun auch die Sprache anpassen .

Nachdem Sie den Bericht in PowerBI bereitgestellt haben, können Sie auch über den Browser darauf zugreifen.

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Have a lot of fun!

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SCRUM und KANBAN nun mit Project Online

Allen Usern mit der Office First-Releases Version wird nach dem letzten Update aufgefallen sein, dass es nun möglich ist mit Microsoft Project Online SCRUM und KANBAN Projekte zu managen. Nach meiner Meinung ein langes überfälliges Feature, da ich immer wieder bei Beratungsgesprächen gefragt werde, wie die Umsetzung der Agilen-Methoden möglich waren. Nun hat Microsoft endlich die Möglichkeit geschaffen, auch diese Planungstechniken mit in Project aufzunehmen. Ebenfalls sehr gelungen ist die Möglichkeit ein Projekt nach dem Wasserfallmodell zu planen, einzelne Aufgaben dann aber nach SCRUM oder Kanban anzugehen. In diesem Blockbeitrag möchte ich auf die neuen Möglichkeiten eingehen.

Wichtig: Dieses Feature kann zum jetzigen Zeitpunkt nur mit der First-Release Version von Microsoft Project Professional- und Premium Online genutzt werden. Das Feature ist ein reines Client Feature und kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht auf Seiten des Project Server genutzt werden. In meinem Beispiel arbeite ich mit der Version 1711 (Build 8711.2037). Sollten Sie mit der OnPremise Version von Project Server 2016 arbeiten und versuchen mit der Online Version auf den Project Server zugreifen, wird es Probleme geben, da Microsoft Project Server 2016 das neue Feature nicht verarbeiten kann.

Schon beim Starten von Microsoft Project werden Ihnen die neuen Planungsmöglichkeiten im Backoffice angezeigt. Die Option „Wasserfallmodell“ beinhalte die bisherige Planungsmöglichkeit von Microsoft Project – also nichts Neues.

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Wenn Sie SCRUM- oder Kanban-Projekte wählen, erhalten Sie im oberen Bereich eine neue Registerkarte mit dem Namen SCRUM (Agile-Tools).

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Über den Button „Agil“ können Sie die gewünschte Planungsmethode immer noch nachträglich ändern, wenn Sie sich für eine andere entschieden hatten.

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Weiterhin haben Sie innerhalb des TAB „Agile-Tools“ die Möglichkeit Planung des Backlog vorzunehmen und einmal die Sprints zu verwalten. Microsoft stellt Ihnen zu den jeweiligen Optionnen immer zwei Ansichten zur Verfügung. Einmal eine Datenblattansicht und einmal eine Dashboardansicht. Sollten Sie aus dem Wasserfallmodell kommen und Phasen innerhalb Ihres Projektplan besitzen, so werden diese automatisch in den SCRUM-Ansichten ausgeblendet. Sollten Sie nur mit SCRUM arbeiten wollen, so planen Sie Ihre Aufgaben im Sprintplanungsblatt.

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Hinweis: Aufgaben die „Agil“ geplant werden, werden als manuell geplante Aufgaben im Projektplan angelegt. Besitzen somit kein festes Start- bzw. Enddatum und sind nicht leistungsgesteuert.

Wenn Sie nun auf „Planung -> Sprintplanungsboard“ gehen, können Sie nun die zuvor erstellten Aufgaben in der Board-Sicht einsehen. Hier können Sie nun zum Beispiel die Priorisierung der Aufgaben vornehmen. Sie finden hier im Standard die Sprint 1 – 3. Sie können diese Namensgebungen nicht in der Dashboard-Ansicht ändern. In meinem Fall möchte ich aber gerne die namensgebung Prio 1, Prio 2 und Prio 3 nutzen. Änderungen können nur über den Button „Anpassen“ durchgeführt werden.

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Danach können Sie per Drag & Drop die Aufgaben in die gewünschte Priorisierung ziehen. Da wir in Back-Log auch Ressourcenzuweisungen durchgeführt haben, werden diese auch in den Aufgaben dargestellt.

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Wenn Sie nun auf den Button „Sprint“ klicken und dort im Kontextmenü die Option „Sprintblatt“ wählen, haben Sie nun die Möglichkeit nach der Priorisierung die auf das aktuelle Sprintblatt gewünschte terminliche Reihenfolge festzulegen. Hier stehen Ihnen unter Boardstatus die Option „Rückstand“, „Als nächstes fällig“ und „Abgeschlossen“ zur Verfügung.

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Wenn Sie nun auf die „Sprint-Board“ klicken, werden Ihnen die Zuweisung der Aufgaben wieder in der Dashboard-Ansicht angezeigt.

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Hinweis: Sollten Sie weitere Boardstatus wünschen, können Sie dies nur über die Dashboard Ansicht durchführen. In meinem Beispiel hätte ich gerne die Option „RFC“ dabei. Herzu klicken ich dann auch „Neue Spalte hinzufügen“ innerhalb des Dashboard und lege den neuen Boardstatus an.

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Natürlich stellt Ihnen Microsoft zur Auswertung Ihrer Agilen Projekte auch gleich entsprechende Berichte zur Verfügung. Diese können Sie über das Ribbon-Tab „Berichte -> Agil “ abrufen.

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Fazit: Für den ersten Schritt finde ich die Möglichkeiten schon sehr gut. Allerdings würde ich mir eine Integrität in Office 365 Planner wünschen. Wir haben nun nach zwei Update einmal die Anbindung von Planner Plänen in Project erhalten und einmal die Möglichkeit Agile Prozesse zu nutzen. Wenn es Microsoft nun schafft, beide Produkte zu verschmelzen, dann wird aus einem „gut“ ein „sehr gut“.

Sollten Sie fragen bzgl. der Einführung von Microsoft Project Online haben, so stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

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Project Online – DataSourceError beim einlesen der Projekte-Tabelle

Heute rief mich ein Kunde an, dass er die Tabelle „Projekte“ in Project Online über PowerBI nicht mehr öffnen konnte. Alle anderen Tabellen ließen sich ohne Fehler über PowerBI-Desktop einbinden. Nach einem Test in meinem Tenant wunderte ich mich etwas, da das Einlesen über den bekannten Weg ohne Probleme möglich war. Also ging ich dem Problem ein wenig näher auf den Grund. Das Problem tritt auf, wenn Sie benutzerdefinierten Felder den gleichen Namen geben, wie den Standardfeldern. Im Folgenden eine kurze Reputation des Fehlers. In meinem Beispiel passte der Verbindungslink zu meinem OData-Feed (https://mytenent.sharepoint.com/sites/pwa/_api/ProjectData).

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Sobald man dann allerdings die Tabelle „Projekte“ auswählt, erhält man den Fehler „DataSourceError.OData: Fehler beim Verarbeiten“. Zunächst dachte ich, es wäre ein regionales Problem, aus dem Grund setzte ich innerhalb des Verbindungsstring noch einmal den Zusatz [de-DE] (https://mytenent.sharepoint.com/sites/pwa/_api/ProjectData/[de-DE]/) aber auch dies brachte keine Lösung.

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Wie findet man aber heraus, welche Felder den gleichen Namen besitzen? Hierzu kann man die Tabellen mit den entsprechenden Tabellenspalten über XML auslesen. Melden Sie sich hierzu an Ihrem Tenant an und geben dann in einer neuen Registerkarte den Link https://matenant.sharepoint.com/sites/pwa/_api/ProjectData/[de-de]/$metadata) ein. Klicken Sie anschließend auf „Enter. Wie Sie sehen, werden Ihnen nun alle Tabellen aus Project Online mit den entsprechenden Tabellenspalten angezeigt. Suchen Sie nun die Tabelle „Projekte“. Die Informationen zu der Tabelle fängt mit dem <EntiryType Name=“Projekte“> an.

In meinem Fall waren sogar zwei Tabellen Spalten identisch. Einmal im oberen Bereich die Tabellenspalte „ProjektKosten“.

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Scrollt man nun bis ans Ende der Tabellenspalteninhalte, findet man die angelegten benutzerdefinierten Felder in meinem Falle ebenfalls „ProjektKosten“ und einmal „Projektnummer“. Diese benutzerdefinierten Felder stehen nun in Korrelation zu den anderen Standardfeldern.

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Löschen oder benennen Sie die benutzerdefinierten Felder um, damit der Konflikt aufgelöst wird. Schließen Sie danach das PowerBI Desktop öffnen Sie es erneut und bauen Sie die OData Verbindung erneut auf. Sie können nun die Tabelle „Projekte“ wieder nutzen.

Hinweis: Bitte beachten Sie, wenn Sie Leerstellen in der Namensgebung verwenden, werden diese beim Speichern entfernt. Dadurch können ebenfalls doppelte Namensgebungen auftreten.

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