Project Online-SSIS DTD ist in diesem XML-Dokument ist aus Sicherheitsgründen unzulässig

Vor einiger Zeit habe ich einen Artikel über die Bereitstellung Daten aus Project Online in Ihrem Rechenzentrum geschrieben. Bei der Konfiguration des Verbindung-Managers kam es zu der folgenden Fehlermeldung und einigen weiteren Problemen, die ich gerne in diesem Blog-Beitrag lösen möchte.

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Bitte beachten Sie, dass ich diesen Blog-Beitrag mit SQL Server 2016 und dem SQL Server Data-Tools 2015 beschreibe.

Hinweis: Wenn Sie SQL Server 2016 installiert haben, brauchen Sie die oData Funktionalität nicht mehr aus dem SQL-Feature-Pack nachinstallieren. Dieses Feature ist nun schon von der Standardinstallation mit dabei. Dennoch benötigen Sie die SharePoint Server 2013 Client Components SDK nicht 2016!

Der Fehler kommt eventuell durch einem fehlenden DNS Eintrag. In meinem Szenario habe ich versucht mich mit einem Benutzer zu authentifizieren, welcher der Office 365 “onmicrosoft.com” Domäne angehörte. Was immer der Fall ist, allerdings benötigt Office 365 einen CNAME Eintrag der den richtigen Punkt der entsprechenden Lokation. Wenn der DNS-Eintrag nicht gesetzt ist, gehen die Authentifizierungsanfragen alle in die USA, was eine Zeitüberschreitung zur Folge hat. Um das Problem zu umgehen, setzen Sie einen DNS Eintrag (CNAME) mit dem ALIAS (MSOID) und als Ziel (clientconfig.microsoftonline-p.net). Sollten OFFICE 365 Ihre Domäne verwalten, so wird dieser Eintrag automatisch gesetzt.

In meinem Fall habe ich den Benutzer in meine eigene Domäne geändert und die Verbindung konnte ebenfalls ohne Probleme hergestellt werden.

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Installation SSRS 2016 mit PowerBI

In meinem letzten Blog-Artikel habe ich Ihnen gezeigt, wie Sie die Projektdaten aus Project Online in eine Datenbank mit den SQL Server Integration Services (SSIS) importieren können. Damit Sie einen Bericht erstellen können, benötigen Sie einen SQL Reporting Server (SSRS). Dieser Dienst kann als Add-In innerhalb einer SharePoint Server 2016 Farm bereitgestellt werden oder aber Sie können die Reporting Server 2016 als Nativdienst bereitstellen. In dieser Anleitung möchte ich Ihnen zeigen, wie sie den Reporting Server 2016 in Ihrer Infrastruktur bereitstellen und als Office 365 Kunde die PowerBI Funktionalität aktivieren. Ich habe mich in diesem Blog Beitrag extra dazu entschieden den Nativmodus der SSRS zu installieren, da bei den meisten Office 365 Kunden oft kein SharePoint Server 2016 vorhanden ist – da dieser ebenfalls in Office 365 betrieben wird.

Sollten Sie Fragen bezgl. der Installation und Konfiguration der SQL Reporting Services haben, so stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Um dieses Beispiel anzuwenden, benötigen Sie einen SQL Server 2016 sowie einen separaten Server 2016/2012R2 auf dem die Reporting Services (SSRS) installiert und konfiguriert werden. Sie können auch für Testzwecke den SSRS Server auch auf dem SQL-Server selber installieren, hierzu rate ich Ihnen aber in einer Produktivumgebung ab.

Hinweis: Bitte beachten Sie, um PowerBI nutzen zu können, müssen Sie den Reporting Server 2016 installiert haben und über ein demensprechenden Lizenz in Office 365 besitzen.

Wechseln Sie nun auf den Server, auf dem der SQL Reporting Server bereitgestellt werden soll. Legen Sie das Image des SQL-Server oder den entsprechenden Datenträger in das Laufwerk ein. Öffnen Sie die SQL-Server Setup-Routine.  Klicken Sie auf der rechten Seite die Option „Installation“ und wählen Sie dann die Option „Neue eigenständige SQL-Server Installation oder Hinzufügen von Funktionen zu einer vorhandenen Installation“ aus.

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Belassen Sie alle Standardeinstellungen bei der Abfrage der „Lizenzbestimmungen“ und den „Globale Regeln“. Selektieren Sie bei der Option „Microsoft Updates“ die Option „Mit Microsoft Update nach Updates suchen (empfohlen)“. Setzen Sie dann das Setup fort. Die Installation der Setup-Dateien kann einige Zeit in Anspruch nehmen.

Bei den Funktionsregeln aktivieren Sie bitte die Option „Reporting Services – Systemeigen”. Passen Sie bei Bedarf den Installationspfad an. Ansonsten werden keine weiteren Services benötigt. Klicken Sie auf „Weiter“.

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Belassen Sie ebenfalls die Standardeinstellungen im Bereich „Instanzkonfiguration“. Klicken Sie auf „Weiter“.

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Legen Sie als nächstes einen neuen Service Account für den SQL Reporting Services an. Geben Sie den neuen Service Account unter Dienstkonten mit dem dazugehörigen Kennwort an.

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Ansonsten müssen keine weiteren Anpassungen durchgeführt werden. Führen Sie daher das Setup weiter fort indem Sie auf „Weiter“ klicken. Die erfolgreiche Installation sollte wie folgt aussehen.

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Konfiguration der SSRS.

Nachdem wir die Installation erfolgreich abgeschlossen haben, kann die Einrichtung der SSRS erfolgen. Hierzu müssen Sie sicherstellen, dass bei einer aktivierten Firewall die Ports 1433 und 1434 geöffnet sind. Ebenfalls muss der Service Account innerhalb des SQL Server der Rolle „RSExecRole“ hinzugefügt werden. Bitte beachten Sie, dass Sie ebenfalls den Port 80 auf dem SSRS Server freigeben müssen, da der Zugriff über den Webbrowser erfolgen wird.

Öffnen Sie als nächstes den Konfigurations-Manager für die Reporting Services. Klicken Sie hierzu auf das Startmenü und öffnen Sie das Programm. Melden Sie sich an den SSRS an, indem Sie auf „Verbinden“ klicken.

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Klicken Sie jetzt auf der linken Seite auf die Option „Webdienst-URL“. Belassen Sie die Einstellungen und klicken Sie auf „Anwenden“.

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Die erfolgreichen Bereitstellungen sollten wie folgt angezeigt werden.

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Klicken Sie als nächstes auf der linken Seite die Option „Datenbank“. Klicken Sie den Button „Datenbank ändern“.

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Belassen Sie die Einstellungen im Konfigurationsassistenten und klicken Sie auf „Weiter“.

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Geben Sie den SQL Server an, auf dem die Datenbank bereitgestellt werden soll. Beachten Sie, dass der Benutzer über die Berechtigungen verfügen muss, um auf den SQL Server zuzugreifen. Drücken Sie anschließend auf den Button „Verbindung testen“. Sollte die Verbindung erfolgreich hergestellt worden sein, so klicken Sie auf „Weiter“.

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Belassen Sie die Einstellung bei der Option „Datenbank Server“. Als Anmeldedienst wird automatisch der ServiceAccount der SSRS von der Setuproutine ausgewählt. Die Berechtigungen werden automatisch gesetzt. In meinem Beispiel belasse ich die Einstellungen. Sollten Sie hier einen anderen Account wünschen, so ändern Sie diesen und klicken dann auf „Weiter“.

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Prüfen Sie noch einmal die Zusammenfassung und klicken Sie dann auf „Weiter“.

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Die erfolgreiche Bereitstellung sollte nun wie folgt aussehen. Klicken Sie auf „Fertigstellen“.

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Klicken Sie nun auf Webportal. Belassen Sie hier die Einstellung und klicken Sie ebenfalls auf „Anwenden“.

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Die erfolgreiche Bereitstellung sollte wie folgt angezeigt werden.

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Geben Sie Ihre Informationen für das Versenden von E-Mails ein. Klicken Sie hierzu auf der linken Seite auf die Option „E-Mail-Einstellungen“ und tragen Sie hier Ihre Informationen ein. Klicken Sie anschließend auf „Anwenden“.

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Die Reporting Services verwendet einen symmetrischen Schlüssel zum Verschlüsseln von Anmeldeinformationen, Verbindungszeichenfolgen und anderen sensiblen Daten, die in der Berichtsserverdatenbank gespeichert werden. Dieser Schlüssel sollte gesichert werden, da dieser bei Migrationen auf anderen Servern und eine eventuelle Wiederherstellung immer wieder benötigt wird. Klicken Sie hierzu auf der linken Seite auf die Option „Verschlüsselungsschlüssel“ und klicken Sie dann auf „Sichern“. Wählen Sie einen Speicherort aus und geben Sie einen Namen für die Datei an. Vergeben Sie ein Kennwort und klicken Sie anschließend auf „OK“.

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Als nächstes benötigen Sie ein Konto, das von Abonnementsservice für den Zugriff auf die Dateifreigaben verwendet werden soll. Achten Sie drauf, dass das Konto nur die minimal mögliche Berechtigung besitzt und es sich nicht, um den Service Account der Reporting Services handelt. Legen Sie hierzu ein weiteren Service Account im AD als Benutzer an. In meinem Beispiel nenne ich den Account „SSRSAboReader“. Klicken Sie dann auf der linken Seite die Option „Abonnementeinstellungen“. Aktivieren Sie die Option „Ein Dateifreigabekonto angeben“ und geben Sie das Konto so wie das Kennwort ein. Klicken Sie dann auf „Anwenden“. Die erfolgreiche Bereitstellung sollte nun wie folgt aussehen.

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Im letzten Schritt werden wir nun PowerBi integrieren. Klicken Sie hierzu auf „Power BI-Integration“ auf der linken Seite. Klicken Sie dann auf den Button „Bei Power BI registrieren“. Klicken Sie bei der Sicherheitswarnung auf „Hinzufügen“ und fügen Sie die Office 365 login Seite der vertrauenswürdigen Webseiten hinzu. Geben Sie dann Ihre Anmeldeinformationen für ihren Office 365 Accounts an.

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Klicken Sich anschließend auf „OK“. Die erfolgreiche Bereitstellung sollte wie folgt aussehen.

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Hinweis: Sollten Sie die Reporting Services 2016 bereitgestellt haben, ist es unabdingbar, dass Sie das SP1 und das aktuelle CU bereitstellen. Laden Sie hierzu die notwendigen Files herunter und patchen Sie den Server bevor Sie weitermachen. Das aktuelle SP1 können Sie hier herunterladen  und das aktuelle CU (Mrz 2017) hier. Bitte beachten Sie ebenfalls, sollten Sie die SSRS nachträglich installiert haben bevor Sie schon die Updates auf Ihrem SQL Server gepatched haben, so müssen Sie die Updates noch einmal ausführen.

Testen Sie ob der Zugriff auf die SSRS-Services funktioniert. Rufen Sie hierzu die Adresse. http://server/Reports auf. Die SSRS sollten nun aufgerufen werden.

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Project Online–Benutzerdefinierte Kacheln bei weiteren PWA’S

In Project Online ist es möglich bis zu 10.000 PWA (Project Web App) Instanzen anzulegen. Das Problem dabei ist nur, dass nur die erste Instanz nach der Bereitstellung direkt über das Office 365 Menü – bzw. der Schnellstartleiste aufgerufen werden kann. für alle weiteren Instanzen werden keine Kacheln angelegt. In diesem Beitrag möchte ich Ihnen zeigen, wie Sie eine weitere PWA-Seite über eine benutzerdefinierte Kachel über das Office 365 Menü einrichten können. Bitte beachten Sie, dass Sie hierzu innerhalb des jeweiligen Office 365 Tenant globale Administratorenberechtigungen benötigen.

Hinweis: Als Vorbereitung zu diesem Artikel benötigen Sie globale Administrationsrechte und eine Grafik. Diese sollte optimalerweise als PNG-Datei in 128 x 128 Pixel vorliegen. Es gibt das Programm “Metro Studio” von der Firma Syncfusion, mit welchem Sie relativ einfach solche Icon erstellen können. Eine Testversion von dem Programm, können Sie hier herunter laden. Ebenfalls bleibt zu erwähnen, dass Sie zum jetzigen Zeitpunkt benutzerdefinierte Kachel nur in das Office 365 Menü hinterlegen können, nicht aber in die Schnellstartseite von Office 365.

Kachelgrafik in Project Online speichern

Wenn Sie die Grafik erstellt haben, müssen Sie diese an einen Ort kopieren, auf dem Sie über das Web zugreifen können.  Da Sie ein Office 365 Tenant besitzen, können Sie hierzu einen Ordner innerhalb Ihres SharePoint Online- oder Project Online Seite nutzen. Natürlich können Sie hierzu auch einen anderen Ort wählen. In meinem Beispiel werden wir die Grafik in die Project Online PWA Seite kopieren.

Melden Sie sich an Ihrem Office 365 Tenant an, welcher die Project Online Seiten hostet. Öffnen Sie die entsprechende neu angelegte PWA Seite. Über Ihren Browser. Klicken Sie in der oberen rechten Ecke auf das Zahnrad und wählen Sie im Kontextmenü die Option “App hinzufügen”.

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Klicken Sie nun auf Dokumentenbibliothek und geben Sie als Namen “_notes” an. Sie können hier natürlich auch einen eigenen Namen wählen.

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Nachdem von Office 365 der Ordner erstellt wurde, werden Sie automatisch in die Inhaltsbibliothek weitergeleitet. Klicken Sie auf den gerade erstellten Ordner und kopieren Sie die Grafik in den Ordner. Klicken Sie hierzu auf “Hochladen”. Wählen Sie die Grafik aus. Nachdem die Grafik hochgeladen ist, gehen Sie bitte mit der Maus auf die Grafik und klicken Sie die rechte Maustaste und wählen Sie im Kontextmenü die Option “Link abrufen”. Wählen Sie in dem Menü für die Einstellungen der Berechtigung für Teilen der Grafik das Pulldown-Menü und wählen Sie die Option “Eingeschränkter Link – Nur bestimmte Personen können diesen Link abrufen”. aus. Kopieren Sie den Link in die Zwischenablage.

SNAGHTML572c70cHinweis: Da Sie nachträglich weitere Links kopieren, sollten Sie sich den Link in einer Text-Datei zwischenspeichern.

Klicken Sie nun auf das Office 365 Menü und wählen Sie die Option “Administration”.

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Extrahieren Sie nun die Option “Einstellungen” und wählen Sie in dem Untermenü die Option “Organisationsprofil”.

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Klicken Sie nun auf die Option “Benutzerdefinierte Kachel” hinzufügen. In dem sich nun öffnenden Menü, klicken Sie im oberen Bereich den Button “Eine benutzerdefinierte Kachel hinzufügen”.

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Nun können Sie die Konfiguration für die benutzerdefinierte Kachel vornehmen. Geben Sie im Feld “Namen der Kachel” den gewünschten Namen ein, beachten Sie hier, dass dieser möglichst kurz ist. Bei der Option URL geben Sie die URL der neuen PWA ein und als Beschreibung eine kurze Beschreibung der PWA. Im letzten Feld tragen Sie bitte den oben kopierten Link zur Grafik ein. Klicken Sie anschließend auf “Speichern”.

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Kachel dem Startmenü zuordnen

Nun auf das Menü in Office 365. Wählen Sie im oberen Bereich die Option “Alle”. Hier finden Sie nun die zuvor angelegte Kachel. Klicken Sie in dem Bereich auf den Hamburger in der oberen rechten Ecke und wählen Sie in dem Menü die Option “An Start anheften”.

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Nun können Sie direkt über das Office 365 Menü auf die zweite Project Online Instanz zugreifen.

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Hinweis: Leider kommt es vor, dass die Kachel nicht immer nach der Erstellung angezeigt wird. Als Workaround gehen Sie bitte wie folgt vor. Schließen Sie den Browser und melden Sie sich erneut wieder an Project Online an. Öffnen Sie das Menü und klicken Sie auf den Namen “Start” im oberen Bereich. Hierdurch können Sie im unteren Bereich des Menüs auf die Option “Alle Apps” zugreifen. Nachdem die Seite geladen wurde, steht auch meistens die benutzerdefinierte Kachel zur Verfügung. Gehen Sie hier genau wie oben beschrieben weiter vor und integrieren Sie diese in Ihr Menü.

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Project Online – Automatisierung leichtgemacht

Ich werde immer wieder bei vielen Beratungsgesprächen gefragt, ob es möglich ist, dass E-Mails von Project Server bzw. Project Online versendet werden wenn zum Beispiel ein neues Projekt bzw. eine neue Aufgabe in einem Projektplan erstellt werden. Nun – grundsätzlich muss unterschieden werden, on ich eine OnPremise Lösung betreibe oder eine Cloud-Lösung. In der OnPremise Welt kann ich die Konfiguration der Benachrichtigungen über die Option „Meine Warnungen und Erinnerungen verwalten„ einstellen. Grundvoraussetzung hierfür ist allerdings, dass der Project Server richtig konfiguriert wurde. In der Cloud-Welt war das nicht ganz so einfach. Bisher gab es keinerlei Optionen aus dem Hause Microsoft. Nun seit einiger Zeit gibt es das Produkt „Flow“ womit es möglich ist, Workflows zu erstellen und als Trigger Microsoft Project Online zu benutzen. Der Vorteil bei Flow ist, dass ich keine weitere Entwicklererfahrung benötige.

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Hinweis: In meinem Tenant hat Flow mit der Integration von Project Online nicht funktioniert. Von einem MVP Kollegen weiß ich, dass auch er schon Probleme gehabt hat. Daraufhin hatte ich mit dem Microsoft-Support ein längeres Ticket offen, worauf ein Update von Seiten Microsoft eingespielt wurde seitdem funktioniert es ohne Probleme.

Grundsätzlich muss man wissen, was drinbleibt, bleibt drin. Bedeutet – sollten Sie sich dazu entscheiden, Aufgaben mit Ihrem Kalender zu synchronisieren, können Sie dies gerne machen. Allerdings werden die Aufgaben nicht gelöscht, sobald Sie diese im Projektplan löschen – bzw. updaten. Ebenfalls sollten Sie konzeptionell überlegen, ob Sie Termine in Ihren persönlichen Kalender synchronisieren wollen oder sich dazu entscheiden, einen zusätzlichen Kalender anzulegen. Darüber hinaus haben Sie eine Fülle von Möglichkeiten der Automatisierung, da Sie auf fast das Ganze Arsenal von Office 365 zugreifen können. In meinem Beispiel werde ich beschreiben, wie Sie eine E-Mail erhalten, sobald ein Projekt innerhalb von Project Online erstellt wird.

Bevor Sie Flow nutzen können, müssen Sie sich einmal hierzu an Flow anmelden. Da Flow ein kostenloser weltweiter Dienst ist, können Sie Ihre Nutzer nicht an der Nutzung hindern. Allerdings entstehen durch die Nutzung von Flow keine weiteren Kosten für Ihre Organisation. Sollte Ihre Organisation DPL (Data Loss Provinsion) nutzen wollen, so besteht die Möglichkeit die Conectoren freizugeben, damit keine Firmendaten in ungewünschte Orte gespeichert werden können.

Anlegen des FLOW

Melden Sie sich nun an Ihrem Office 365 Tenant an. Auf der Anmeldeseite klicken Sie auf „Flow“. Klicken Sie nun im oberen Bereich auf „Meine Flows“. Und klicken Sie dann in der oberen rechten Ecke die Option „Ohne Vorlage neu erstellen“.

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Klicken Sie nun in das Feld „Flowname“ und tragen Sie dort den Namen „Project Online E-Mail Information“ ein.

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Als nächstes müssen Sie einen Connector angeben. In unserem Fall benötigen wir den Project Online Connector. Sie können nun einmal den Connector suchen oder Sie geben einfach im obigen Suchfeld den Namen „Project Online“ ein. Danach wird Ihnen der entsprechende Connector angeboten. Gleichzeitig werden Ihnen im unteren Bereich die dazugehörigen „Trigger“ angeboten, was bedeutet – welche Aktion soll den Workflow auslösen. In meinem Fall wähle ich den „Trigger“ –„Project Online – Beim Erstellen eines neuen Projektes“ aus.

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Im nächsten Schritt benötigen Sie die URL der PWA. Bitte beachten Sie, dass Link einschließlich PWA angegeben werden muss (https://BOBWelt.sharepoint.com/sites/pwa/).

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Tipp: Wenn Sie auf das Hamburgermenü (…) in der oberen rechten Ecke klicken, erhalten Sie im Kontextmenü weitere Optionen. Hier können Sie zum Beispiel einen zusätzlichen Kommentar einfügen oder aber den angegebenen Triggernamen umbenennen.

Als nächsten Schritt müssen wir nun angeben, was Flow – nachdem ein neues Projekt innerhalb von Project Online angelegt wurde, durchführen soll. In meinem Beispiel möchte ich, dass Flow mir einfach nur eine E-Mail sendet. Hierzu müssen wir nun eine „Aktion“ hinzufügen. Klicken Sie hierzu auf den Button „Neuen Schritt“ hinzufügen und wählen Sie dann im daraufhin öffnenden Menü die Option „Aktion hinzufügen“. Klicken dann auf das Outlook-Symbol und wählen Sie dann „Office 365 – Outlook – E-Mail senden“ aus.

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Als nächstes können Sie nun die Informationen eingeben, die Sie wünschen. Klicken Sie nun in die Spalte „An“. Wie Sie erkennen können, geht nun auf der rechten Seite ein Fenster auf, in dem Ihnen verschiedenste Variabel angeboten werden, die Flow von Project Online übergeben werden. Dies ist sehr praktisch, da Sie nun flexible Texte erstellen können. Im Feld „An“ brauchen wir noch keine Umgebungsvariabel, die benötigen wir erst im nächsten Step. Geben Sie aus dem Grund nur die gewünschte E-Mail Adresse des Empfängers ein. Klicken Sie als nächstes in die Zeile Betreff. Geben Sie nun den gewünschten Text ein. In meinem Beispiel habe ich auch gleich die erste Variable eingebaut (Projektname). Natürlich können Sie hier jeden beliebigen Text nehmen. Tragen Sie nun noch einen gewünschten Text im Feld „Text“ ein.

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Klicken Sie anschließend auf Flow speichern. Wechseln Sie nun wieder in die PWA und erstellen Sie ein Testprojekt. Speichern Sie dann das Project in Project Server ab. Wechseln Sie danach in Outlook und überprüfen Sie, ob Sie E-Mails erhalten haben.

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass es Flow in drei Lizenzen gibt „Free“, „Flow-Tarif-1“ und „Fow-Tarif-2“. Wo liegt der Unterschied? In der Free-Version haben Sie 2000 Ausführungen pro Monat, eine unbegrenzte Anzahl an Flows. Die Ausführung erfolgt alle 5 Minuten. Im Tarif-1 haben Sie 4500 Durchläufe und der Flow wird alle 3 Minuten ausgeführt. In der Tarif-2 Version haben Sie 15.000 Ausführungen und der Flow wird alle 60 Sekunden durchgeführt.

Aus dem Grund müssen Sie etwas Geduld haben, bis die E-Mail eintrifft. Sollten Sie Fragen bei der Einführung von Flow haben – so stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

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Planner für iOS und Android

Wie meinen Blog-Lesern sicherlich aufgefallen ist, gibt es zurzeit kein Produkt unter Office 365 was so schnell Erneuerungen erhält wie Planner. Planner soll ja bekanntlich Teams oder Abteilungen dabei unterstützen, ihre Aufgaben zusammen zu bewältigen. Ebenfalls möchte Microsoft mit dem Tool die Marktlücke schließen, dass Teams oder Gruppen Ihre Aufgaben über die Methoden Kanban bzw. SCRUM durchführen können. Soweit so gut – in den letzten Artikel habe ich ja schon geschrieben, dass die Integration von Planner schon in Teams erfolgt ist, dadurch konnten Vorhaben schon direkt über Teams angelegt werden und dann in Planner die Vorhaben verfeinert werden. iOS und Android User hatten bisher das Problem, dass Sie Planner nur über den Browser bedienen konnten. Nun hat Microsoft ein App in den jeweiligen Stores zur Verfügung gestellt, was das Arbeiten mit Planner unter iOS und Android ermöglicht. Ich möchte Ihnen mit diesem Artikel einen kurzen Einblick geben, welche Möglichkeiten Sie mit dem App erhalten. Da ich selber ein iPhone 6 nutze, wird mein Beispiel auf iOS erfolgen.

Öffnen Sie als erstes auf Ihrem iPhone den App-Store. Klicken Sie auf „Suchen“ und geben Sie als Suchbegriff „Microsoft Planner“ ein. Klicken Sie auf „Laden“. Geben Sie bei Bedarf Ihre Authentifizierungsinformationen ein

Hinweis: Da ich dass App schon auf meinem iPhone installiert habe, steht in dem Screenshort „Öffnen“ anstatt „Laden“.

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Öffnen Sie nun das App und geben Sie Ihre Anmeldeinformationen ein. Sollten Sie die Multifactor-Authentifizierung aktiviert haben, so folgen Sie hier dem Authentifizierungsprozess. Danach erhalten Sie die Informationsseite. Hier wird Ihnen noch einmal erklärt, dass Sie wichtige Aufgaben und Ideen auch unterwegs erfassen können, wichtige Bilder zu Themen anhängen und mit Ihrem Team in Verbindung bleiben können. Klicken Sie nachdem Sie alle Informationen durchgelesen haben auf „Loslegen“. Sie werden sofort auf den Planner-Hub landen. Genau wie in der Webversion, finden Sie die „Bevorzugten Pläne“ im oberen Bereich andere Pläne werden Ihnen im unteren Bereich angezeigt. Ein wesentlicher Unterscheid, die bevorzugten Pläne werden Ihnen nicht wie in der Webversion als Kreisdiagramm angezeigt, sondern nur in einer unterschiedlichen Größe.

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Gehen wir nun in Plan rein und gucken uns einmal die Ansicht im App an. Sobald Sie einen Plan geöffnet haben, wird Ihnen der erste Bucket (Phase/Sprint) und die Ihnen darin zugeteilten Aufgaben angezeigt. Neue Aufgaben können Sie – genau wie in der Webversion direkt, unter dem Bucket-Namen hinzufügen. Geben Sie einfach einen gewünschten Namen ein und fügen Sie dann alle weiteren Informationen hinzu. In meinem Beispiel „Entwurf“, sollten Sie Aufgaben in weiteren Buckets erhalten, so können Sie die durchscrollen, indem Sie auf Ihren Phone am rechten Rand nach links wischen.

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Wenn Sie nun eine Aufgabe öffnen, haben Sie alle Möglichkeiten, die Sie auch in der Browser-Version durchführen können. Sie können den Status ändern, eventuelle Checklisten bearbeiten, Anlegen hinzufügen, Start und Enddatums eingeben, die Farb-Codierung ändern und in die Diskussionen eingreifen.

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Stellt Sich nun die Frage, kann ich neue Pläne erstellen? Leider gibt es hier noch keine Möglichkeit. Sie können nur bestehende Pläne bearbeiten, nicht aber neue Pläne anlegen. So schnell wie die Entwicklung vorwärts geht, ist dies aber bestimmt nur noch eine Frage der Zeit.

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Proiectum #015 – Im Interview mit Jürgen Rosenstock

Jürgen Rosenstock ist Geschäftsführer der Solvin GmbH in Hamburg und Autor des Buches Microsoft Project 2016 (Galileo-Verlag). Jürgen und ich haben uns über das neue Tool (AddOn) Plannerbridge der Firma Solvin GmbH unterhalten, welche Möglichkeiten Ihnen das Tool ermöglicht und welche Möglichkeiten Sie allgemein mit Planner erhalten oder ab wann Sie Microsoft Project Server (Online) einsetzen sollten. Viel Spaß beim Hören.

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Erneute Auszeichnung mit dem MVP Award 2017

Heute habe ich die E-Mail erhalten, dass ich erneut den MVP Award (Most Valuable Professional) erhalte. Diese Auszeichnung werden herausragenden Führungspersonen der technischen Communitys überreicht, die ihre außerordentliche Leidenschaft, Praxiserfahrung und technische Kenntnisse durch Ihren Einsatz mit anderen teilen.

An dieser Stelle freut es mich, dass durch Eure Hilfe, Anregungen und Fragen mir immer wieder neue Themen einfallen, wie ich Euch hier auf meinem Blog, auf meinem Youtube Channel oder auch mit Themen im Podcast unterstützen kann.

Euer Torben

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