Teil 4 – Ertragswertanalyse mit Microsoft Project Online Professional und 2016

Nachdem wir nun in unserem vorherigen Absatz den PV, AC und den EV berechnet haben, beschäftigen wir uns nun mit der Kosten- und Termintreue in einem Projekt. Hierzu werden wir als erstes die Cost-Vaiance (CV) und die Schedule-Vairance (SV) genauer anschauen. Die Berechnung beider Kennzahlen ist eigentlich relativ einfach. Die Cost Variance (CV) berechnen sich aus dem EV – AC und die Schedule Variance berechnen sich aus dem EV – PV. Schauen wir uns die Werte wieder anhand unseres oben dargestellten Projekt einmal an:

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0Hierbei zählt genau wie beim AWEG, ist der Wert bei der CV-Kurve >1 wurden weniger Kosten verbraucht als geplant, ist der Wert <1, wurden mehr Kosten verbraucht als geplant. Die gleiche Schlussfolgerung gilt für die SV. Ist der SV-Wert >1 wurde weniger Zeit verbraucht, ist der Wert <1 wurde mehr Zeit benötigt als geplant. Als nächstes kommen die Kennzahlen Cost Performance Index (CPI) und Schedule Performance Index (SPI) noch zu dem Diagramm hinzu. Der CPI ist das Verhältnis vom EV zu AC (EV/AC) und SPI ist das Verhältnis von EV zu PV (EV/SV).

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Hieraus ergibt sich die folgende Darstellung. Im ersten Blick sagt uns natürlich das Diagramm auch nicht mehr als das Diagramm nach den Varianzen. Allerdings benötigt man dem CPI für die Berechnung des EAC (Estimate at completion) der uns die erwarteten Gesamtkosten bis zum aktuellen Zeitpunkt angibt.

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Project Online–Odata Fehler bei Project-Feed

Wenn Sie versuchen Project Online Daten über die SSIS (SQL Integration Services) abzurufen, kommt es beim Abrufen entsprechend der Dokumentation von Project Online über die Abfrageoptionen zur der folgenden Fehlermeldung.

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“The following error is returned from the feed: Fehler beim Verarbeiten dieser Anforderung.. (Microsoft.Data.DataFeedClient)”

Um den Feed ohne Fehler abzurufen fügen Sie die gewünschten Parameter der Abfrage hinzu.

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Klicken Sie anschließend auf “Ausführen” der Feed wird ihnen erfolgreich angezeigt.

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Wunderlist vs. ToDo

Wenn man so in den sozialen Netzwerken, Forums oder User Groups unterwegs ist, wird viel über das neue Feature To-Do gelesen. Was ist aber Office 365 To-Do? Nach den ersten veröffentlichten Bildern erinnert To-Do sehr an Wunderlist. Wird Wunderlist eingestellt? Machen wir eine kurze Reise. Im Juni 2015 kauft Microsoft die Firma 6Wunderkinder, eine kleine Startup aus Berlin. 6Wunderlist war das Planungstool für persönliche Aufgaben und hat zusätzlich einen hohen Verbreitungsgrad bei Mac-Usern. Nachdem das App auch für Windows, Android und Apple angeboten wurde, erfolgte relativ kurzeitig die Integration in Outlook. Nachteil war allerdings immer, dass eine Authentifizierung nur über ein Microsoft-Account und nicht über ein Office 365 Account möglich war. Administrativ ein kleines Problem, denn somit ist der Account ein privat Account. Mit Office 365 To-Do wird die Lücke geschlossen. Somit kann man nun die Wunderlist Features rein in Office 365 nutzen. Office 365 To-Do steht bei den Lizenzen Business Essentials, Business Premium, Enterprise E1, Enterprise E3 und Enterprise E5 zur Verfügung.

Um die Preview zu testen, gehen Sie bitte wie folgt vor. Melden Sie sich an Ihrem Office 365 Tenant als Administrator an. Wechseln Sie dann auf die Administrationsseite. Öffnen Sie die Option “Einstellungen” und wählen Sie dann die Option “To-Do Preview” aus.

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Aktivieren Sie nun die Option “Turn Microsoft To-Do Preview on or off for your organization” indem Sie den Sachalter auf “Ein” stellen und klicken Sie anschließend auf “Speichern”. Die erfolgreiche Aktivierung wird Ihnen dann angezeigt.

Bitte beachten Sie, dass die vollständige Integration in Ihr Office 365 Tenant erst nach der Preview-Phase erfolgen wird. Sie können aber eine benutzerdefinierte Kachel erstellen, über die der User auf die Seite zugreifen kann.

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Nachdem Sie das Feature aktiviert haben, können Sie sich über die Seite “https://todo.microsoft.com/today” mit Ihrem Office 365 Account anmelden. Ebenfalls ist es nach der Aktivierung möglich, sich mit den Apps für Android und Apple anzumelden. Das App für Windows, kann über den Store installiert werden. Leider ist der Funktionsumfang im Gegensatz zu Wunderlist noch sehr eingeschränkt.

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Planner trifft Yammer

Sicherlich wird es der Ein- oder Andere schon gemerkt haben. Yammer-User können nun auch auf Planner zugreifen. Ich habe ja schon vor einiger Zeit über die Integration von Planner und Teams berichtet. Nun macht Microsoft den nächsten Schritt und implementiert Planner, SharePoint und OneNote in Yammer – oder anders herum Yammer in Planner.

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Genau wie bei Teams erfolgte die Integration über Office 365 Groups. Dadurch wird in Planner ebenfalls eine Yammer Gruppe als Plan innerhalb von Planner angezeigt.

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Project Online will beim schließen immer eine Global.mpp Datei speichern

Beim letzten Update des Microsoft C2R Project Client (Project Online Professional & Project Online Premium) kommt es vor, dass das beim schließen des Clients Microsoft Project immer wieder die Global.mpp Datei im Verzeichnis “C:\Users\torben.blankertz\AppData\Roaming\Microsoft\MS Project\16\de-DE” speichern möchte.

Um das Problem zu lösen gehen Sie wie folgt vor. Schließen Sie den Microsoft Project Client (C2R) indem Sie den Task über den Taskmanager schließen. Wechseln Sie dann in das Verzeichnis: “C:\Users\torben.blankertz\AppData\Roaming\Microsoft\MS Project\16\de-DE” über den Datei-Explorer. Löschen Sie die sich dort befindliche Global.mpp. Starten Sie Microsoft Project C2R erneut. Das Problem sollte nun behoben sein. Have a lot of fun!

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Teil 3 – Ertragswertanalyse mit Microsoft Project Online Professional und 2016

Nachdem wir nun in dem letzten Artikel die Wichtigkeit bei der Bemessung des Fertigungsgrad eines Projekts gelernt haben, werden wir uns nun der Ertragswertanalyse widmen. Einer der wichtigsten Kennzahlen in der Ertragswertanalyse ist wie schon oben beschrieben der PV (Plan Value) oder auch Budgeted Cost for Work Scheduled (BSWS) genannt. Dieser erfasst alle Planaufwände innerhalb eines Projektes vor dem Projektstart und wird beim Start des Arbeitspaketes zu 100% der Kennzahl zu gebucht. Dem PV werden die Actual Cost (AC) oder auch Actual Cost of Work Performed (ACWP) gegenübergesetzt. Wie sie erkennen, werden diese homogen auf die Dauer des Arbeitspaketes verteilt. Als dritten Wert haben wir den EV (Earned Value) oder auch Budget Cost of Work Scheduled (BCWP). Das Besondere am EV ist, dass der EV erst bei einer 100%‘en Fertigstellung, in Höhe des PV die Arbeitspakte zu gebucht wird.

Ich habe in meinem folgenden Beispiel zwei Arbeitspakete in einer Zeitskala von einem Jahr erstellt. In der Zeile Start und Ende wird das geplante Start- und Enddatum eingetragen. Nachdem das Arbteitspaket gestartet wurde, werden die geplanten Aufwände zu 100% dem Monat zu gebucht, an dem das Paket gestartet wurde. In der Zeile PVcum werden dann die Werte kumuliert. Ebenfalls wird beim Start des Arbeitspaketes das aktuelle Datum in die Zeile Ist-Start-Datum zu dem dazugehörigen Monat eingetragen. Die Ist-Aufwände habe ich dann dementsprechend der Höhe in der Zeile Ist-Aufwände homogen eingetragen. Die Spalte Ist-Aufwändecum berechnet die Gesamtaufwände. Sobald ein Arbeitspaket abgeschlossen wurde, wird das Datum in der IST-Ende eingetragen und in der Zeile Ertragswert der volle Betrag der des PV eingetragen. Wie Sie bei Arbeitspaket A erkennen können, habe ich das Arbeitspaket einen Monat zu spät abgeschlossen. Aus diesem Grund wurde in der Zeile Ertragswert der Planwert erst einen Monat später gebucht. Im Gegensatz dazu wurde das Arbeitspaket B pünktlich abgeschlossen und der Wert wurde wie geplant im Dezember gebucht.

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Hieraus ergibt sich dann die folgende Darstellung in einem Diagramm. Die grüne Linie repräsentiert den PVcum über den gesamten Projektverlauf. Die orange Line zeigt meine aktuellen Kosten innerhalb meines Projektes. Wie Sie sehen, lief das Projekt nicht gerade optimal, da wir mehr Kostenverursacht haben als geplant und die graue Linie zeigt meinen Ertragswert innerhalb meines Projektes. An diesem ist zu erkennen, dass bis einschließlich Mai keine Arbeitspakete fertigstellt wurden und erst im Juni die erste Rückmeldung erfolgte. Natürlich treffen sich zum Ende des Projektes die Linie Ertragswertcum und PVcum sobald alle Arbeitspakete beendet wurden.

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PowerShell Modul–AzureADPreview V2 bereitstellen

Um die neusten Features innerhalb von Office 365 und Azure testen zu können, benötigen Sie für alle Produkte eigentlich immer die neusten PowerShell-Module. Diese können relativ einfach mit dem PowerShell Befehl “Install-Module –Name” bereitgestellt werden. Allerdings ist dies beim aktuellen PowerShell Modul für AzureADPreview nicht ganz so einfach. Sollten Sie versuchen mit dem Befehl “Install-Module –Name AzureADPreview” die Installation vorzunehmen, erhalten Sie die folgende Fehlermeldung:

“PackageManagement\Install-Package : A command with name ‚Add-AzureADApplicationOwner‘ is already available on this system. This module ‚AzureADPreview‘ may override the
existing commands. If you still want to install this module ‚AzureADPreview‘, use -AllowClobber parameter.”

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Um erfolgreich das Modul “AzureADPreview” zu installieren, gehen Sie wie folgt vor. Öffnen Sie die PowerShell oder die PowerShell ISE als Administrator. Laden Sie dann das PowerShell AzureADPreview Modul lokal herunter. Legen Sie hierzu einen Ordner auf Ihrer Festplatte an. In meinem Beispiel “C:\PSModule”.

Hinweis: Alternativ können Sie das Modul auch direkt in das Modulverzeichnis der PowerShell herunterladen. Der Pfad wäre dann: “C:\Program Files\WindowsPower Shell\Modules\”.

Geben Sie danach den folgenden Befehl ein, um das Module herunterzuladen: “Save-Module -Name AzureADPreview -Path c:\PSModule”.

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Schließen Sie nun die PowerShell bzw. die PowerShell ISE. Öffnen Sie den Explorer und wechseln Sie in den  Download-Ordner. Kopieren Sie den Ordner “AzureADPreview” in das Verzeichnis “C:\ProgramFiles\WindowsPowerShell\Modules\”.

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Öffnen Sie erneut die PowerShell oder PowerShell ISE als Administrator. Geben Sie dann den Befehl “Install-Module –Name AzureADPreview” für die Installation des Moduls ein. Die erfolgreiche Installation sollte nun wie folgt aussehen. 

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Laden Sie das Modul. Geben Sie hierzu den Befehl: “Import-Module -Name AzureADPreview” ein und prüfen Sie mit dem Befehl “Get-Module” ob das Module ordnungsgemäß geladen wurde. Wie Sie nun erkennen, wird das Modul wie gewünscht geladen.

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Verbinden Sie sich jetzt mit Ihrem Azure-Tenant. Geben Sie den Befehl “Connect-AzureAD” ein.  Nun öffnet sich die Eingabeaufforderung für den Benutzernamen und das Kennwort. Geben Sie beides ein. Sie werden nun verbunden.

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