Richtige Port-Freigabe für die Bereitstellung einer SQL 2008 R2 – Server Instanz

In der Praxis kommt es oft vor, dass die Firewall von Microsoft Server 2008 einfach deaktiviert wird. Oft ist es so, das Administratoren nicht genau wissen, wie Sie Einstellungen- bzw. Regeln konfigurieren müssen. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie die Firewall-Konfiguration für eine SQL Server Instanz konfigurieren.

Bei Standardinstallation mit aktivierter Firewall erhalten Sie die folgende Meldung bei der Überprüfung des Servers:

Die Warnmeldung besitzt folgenden Inhalt:

Inhalt der Fehlermeldung

Um die Bereitstellung des Servers mit eingeschalteter Firewall zu realisieren, gehen Sie wie folgt vor:

Gehen Sie auf Start und geben Sie unter “Ausführen” (Windows Vista/Windows7) den folgenden Befehl wf.msc ein (Abb: Abbildung 1):

Windows Firewall

Abbildung 1

Klicken Sie dann in der linken Seite auf „Eingehende Regeln“. Klicken Sie in der rechten Seite auf „Neue Regel“ (Abb.: Abbildung 2).

Firwall-Regel-Management

Abbildung 2

Für die Konfiguration der Firewall-Regeln: Datenbankmodulzugriff, Analyse-Services-Zugriff, Berichtsserverzugriff und Integration Services werden folgende Schritte gleichermaßen durchgeführt. Aktivieren Sie die Option „Port“ und dann auf „Weiter“ (Abbildung 3).

Port-Eingabe

Abbildung 3

Konfiguration der Portfreigabe für den Datenbankmodulzugriff auf PORT 1433 (Abbildung 4).

TCP-PORT-1433

Abbildung 4

Auswahl: Aktivieren Sie „Verbindung zulassen“ und dann gehen Sie auf „Weiter“ (Abbildung 5).

Verbindung zulassen

Abbildung 5

Wählen Sie den gewünschten Geltungsbereich. Achtung: Je nach Produktivumgebung ist dieser Punkt separat zu bewerten (Abbildung 7).

Geltungsbereich

Abbildung 7

Fügen Sie hier den Namen der Regel, sowie die gewünschte Beschreibung hinzu. Klicken Sie dann auf „Fertig“ (Abbildung 8) .

Namenvergabe

Abbildung 8

Da im Weiteren die Freigabe von Ports in der Windows-Firewall grundsätzlich gleich ist, gehe ich im Folgenden nur noch auf die speziellen Eingaben ein:

Freigabe des Ports für den SQL-Browser

1)      Einstellungen für die Freigabe des Betriebs von SQL Browser (PORT-UDP:1434) (Abbildung 9).

SQL-Browser

Abbildung 9

2)  Fügen Sie hier den Namen der Regel, sowie die gewünschte Beschreibung hinzu (Abbildung 10).

SQL-Browser Namenvergabe

Abbildung 10

Freigabe des Ports für die Analyse-Services

Einstellungen für die Freigabe des Betriebs von SQL Analyse Services (PORT-TCP:2383, Abbildung 11).

Port-Freigabe-Analyse-Services

Abbildung 11

Fügen Sie hier den Namen der Regel, sowie die gewünschte Beschreibung hinzu Abbildung 12.

Port-Analyse-Services-Namengebung

Abbildung 12

Freigabe des Port für den Berichtsserver:

Einstellungen für die Freigabe des Betriebs von SQL Berichtsserver (Port-TCP: 80, Abbildung 13)

SQL Berichtsserver

Abbildung 13

Fügen Sie hier den Namen der Regel, sowie die gewünschte Beschreibung hinzu (Abbildung 14).

Berichtsserver-Namengebung

Abbildung 14

Freigabe des Ports für die Integrations Services

Einstellungen für die Freigabe des Betriebs von SQL Integration Services (PORT-TCP: 135, Abbildung 16)

Port-Integrationservices

Abbildung 16

Fügen Sie hier den Namen der Regel, sowie die gewünschte Beschreibung hinzu (Abbildung 17).

Namengebung-Integrationservices

Abbildung 15

Achtung! Sie erhalten weiterhin bei der Durchführung der Überprüfungs-routine eine Warnmeldung, diese können Sie jetzt aber ignorieren, da die Ports freigegeben sind.

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Über T.Blankertz

Torben Blankertz lebt mit seiner Familie in Erkelenz im Kreis Heinsberg am linken Niederrhein. Hauptberuflich ist er bei der Firma Bechtle IT-Systemhaus Köln im Microsoft Competence Team als IT-Consultant im Enterprise-Segment tätig.Während seiner Ausbildung an der Akademie für Information- und Telekommunikationstechnik zu Essen entwickelte er seinen Schwerpunkt im IT-Controlling: Ermittlung von Projektfortschritten und dessen Wirtschaftlichkeit mit der Ertragswertanalyse (Earned Value). Während der Ausbildung war er als technischer Projektleiter bei einem Dienstleistungsunternehmen in der Umweltbranche tätig. Dort konnte er seine technische Expertise in den Technologien Linux, Microsoft und Citrix ausbauen und vertiefen. Nach der Ausbildung wechselte er in den Raum Köln, wo er als Projektmanager und Berater für Projektmanagement in den Bereichen ITC-Migrations- und ITC-Integrationsprojekte sowie Rollouts mit dem Schwerpunkt Microsoft Technologien eingesetzt wurde. Für die Abwicklung der Projekte war er federführend verantwortlich und richtete dabei seinen Fokus auf die Projktmanagementmethode PRINCE2. Seit 2006 richtet er sein Interesse auf die Umsetzung der Projektmanagementmethoden PRINCE2 und deren Umsetzung mit den entsprechenden Projektmanagementtechnologien aus. Bedingt durch diesen Fokus, ist er auch als Technologieberater für die Produkte: SharePoint und Project Server und deren benötigten Infrastruktur tätig. Seit 2008 doziert er an der Akademie für Informations- und Telekommunikationstechnik zu Essen in den Fächern IT-Controlling, IT-Qualitätsmanagement und IT-Risikomanagement sowie Microsoft Project.
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