Microsoft Project 2010 Deployment–Part 3 Installation eines Images auf Basis Windows 7

Auch wenn Windows 7 eigentlich nicht zu meinen Blog-Themen gehört, möchte ich doch kurz die Anleitung für eine Paketierung bereitstellen, denn nur so können Sie natürlich  anschließend auch den Project-Professionell 2010 bereitstellen.

Legen Sie die Windows 7 DVD in Ihr Laufwerk ein, oder kopieren Sie die Source-Dateien auf ein Laufwerk auf dem Sie einen Zugriff besitzen.

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Öffnen Sie anschließend das Programm “DeploymendWorkbench” aus der Sammlung MDT 2012. Als erstes sind für uns nur die Ordner “Operating Systems” ,“Application” sowie der Ordner “Task Sequences” wichtig. Wie der Name der beiden ersten Ordner schon vermuten lässt, beinhaltet der Ordner “Operating Systems” das Betriebssystem, der Ordner “Application”, beinhaltet die Applicationen wie zum Beispiel Project 2010. Innerhalb des  Task Sequences Ordners, werden dann die Programme, Application, Out-of-the-Box Treiber sowie eventuelle Pakete zusammengefügt.

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Klicken Sie nun mit der rechten Maustaste auf den Knoten “Operating Systems”. Wählen Sie indem sich öffnenden Kontextmenü den Eintrag “Import Operating Systems”

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Wählen Sie im nächsten Fenster “Full set of source files” und klicken Sie auf “next”.

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Geben Sie nun den Pfad an, indem sich die Setup Datei befindet (also Ihr DVD oder Source-Ordner). Klicken Sie anschließend auf “Next”.

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Vergeben Sie nun einen eindeutigen Namen für Ihr Image. Microsoft schlägt Ihnen hier einen Namen vor. Sollte Sie damit einverstanden sein. Klicken Sie auf “Next”.

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Überprüfen Sie anschließend noch einmal Ihre Einstellungen. Sollten Sie damit einverstanden sein, klicken Sie auf “Next”.

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Nun erfolgt die Einbindung des OS in das Microsoft Deployment Toolkit.

Achtung: Je nach Systemkonfiguration kann dieser Vorgang einige Zeit in Anspruch nehmen.

Nachdem die Erstellung abgeschlossen wurde, wird dies wie folgt dargestellt. Schließen Sie den Wizard. Klicken Sie hierzu auf “Finish”.

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Wie Sie in der Abbildung schon sehen können, wurde nicht nur das Image für Microsoft Windows 7 angelegt, sondern auch Home BASIC, HOME PRIMIUM und PROFESSIONAL. Nun ist es allerdings so, dass die ersten beiden Images nicht oft in Unternehmen gebraucht werden. Aus diesem Grund werden wir diese entfernen. Klicken Sie hierzu auf den Knoten “Operating-Systems” und markieren Sie die Versionen, die Sie löschen wollen.

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Klicken Sie anschließend auf  die“Entf-Taste”. Klicken Sie in der ersten Abfrage auf “Next”.

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Klicken Sie als nächstes ebenfalls auf “Next”.

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Danach werden die Versionen entfernt. Klicken dann wieder auf “Finish”.

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Als nächstes wird die Installationskonfiguration bereitgestellt. Gehen Sie hierzu auf den obersten Knoten mit der rechten Maustaste. Wählen Sie im Kontextmenü die Option “Update Deployment Share”. Nun wird die boot.wim und Install.wim bereitgestellt.

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Aktivieren Sie das Feld “Optimize the boot image process” und klicken Sie auf “Next”.

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Kontrollieren Sie noch einmal Ihre Einstellung und klicken Sie dann auf “Next”.

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Nachdem die Generierung durchgelaufen ist, wird Ihnen die erfolgreiche Erstellung mit der folgenden Maske angezeigt. Klicken Sie auf “Finish”.

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Nun können wir das Image in den WDS einbinden. Öffnen Sie nun den WDS auf dem Server. Gehen Sie mit der rechten Maustaste auf den Ordner “Installationsabbilder hinzufügen”.

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Vergeben Sie einen Namen für Ihre Abbildgruppe oder belassen Sie den vorgeschlagenen Namen für die Gruppe. Klicken Sie auf “Weiter”.

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Wählen Sie nun die Datei install.wim aus. Diese finden Sie auf Ihrem DeplymandShare unter Operating Systems\Windows 7 x64\source\

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Wählen Sie die Betriebssysteme aus, die Sie zur Verfügung stellen wollen. Klicken Sie anschließend auf “Weiter”.

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Kontrollieren Sie noch einmal die Abbilder und klicken Sie auf weiter.

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Der Vorgang wird nun abgeschlossen.

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Nun müssen Sie noch das “Startabbild” hinzufügen. Gehen Sie hierzu mit der rechten Maustaste auf den Ordner “Startabbilder” und wählen Sie im Kontextmenü den Eintrag “Startabbild hinzufügen”.

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Wählen Sie nun die boot.wmi. Diese befindet sich im gleichen Ordner wie die install.wim Datei.

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Vergeben Sie einen Namen, wie die Abbilder bei der Betankung angezeigt werden sollen.

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Klicken Sie in der kommenden Maske auf “Weiter”.

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Klicken Sie auf “Fertig stellen” nachdem der Vorgang abgeschlossen wurde.

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Nachdem wir nun das Abbild auf dem WDS bereitgestellt haben, können Sie den ersten Test durchführen. Starten Sie innerhalb Ihres Netzwerkes Ihren Rechner, den Sie betanken wollen, oder eine virtuelle Maschine. Drücken Sie während des Boot-Vorgangs F12. Das Image wird von WDS abgerufen.

Achtung: Sollten Sie versuchen das Abbild über den VMPlayer oder der VM-Workstation bereitzustellen. Achten Sie auf die Einstellung der Netzwerkkarte. Diese muss auf “Bridge” stehen. Oft steht diese in der Grundeinstellung auf “NAT”.

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Nachdem Sie die Sprache ausgewählt und sich authentifiziert haben, können Sie Ihr System auswählen:

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Im nächsten Teil werden wir nun Microsoft Project in das Image einbinden.

Über T.Blankertz

Torben Blankertz lebt mit seiner Familie in Erkelenz im Kreis Heinsberg am linken Niederrhein. Hauptberuflich ist er bei der Firma Bechtle IT-Systemhaus Köln im Microsoft Competence Team als IT-Consultant im Enterprise-Segment tätig.Während seiner Ausbildung an der Akademie für Information- und Telekommunikationstechnik zu Essen entwickelte er seinen Schwerpunkt im IT-Controlling: Ermittlung von Projektfortschritten und dessen Wirtschaftlichkeit mit der Ertragswertanalyse (Earned Value). Während der Ausbildung war er als technischer Projektleiter bei einem Dienstleistungsunternehmen in der Umweltbranche tätig. Dort konnte er seine technische Expertise in den Technologien Linux, Microsoft und Citrix ausbauen und vertiefen. Nach der Ausbildung wechselte er in den Raum Köln, wo er als Projektmanager und Berater für Projektmanagement in den Bereichen ITC-Migrations- und ITC-Integrationsprojekte sowie Rollouts mit dem Schwerpunkt Microsoft Technologien eingesetzt wurde. Für die Abwicklung der Projekte war er federführend verantwortlich und richtete dabei seinen Fokus auf die Projktmanagementmethode PRINCE2. Seit 2006 richtet er sein Interesse auf die Umsetzung der Projektmanagementmethoden PRINCE2 und deren Umsetzung mit den entsprechenden Projektmanagementtechnologien aus. Bedingt durch diesen Fokus, ist er auch als Technologieberater für die Produkte: SharePoint und Project Server und deren benötigten Infrastruktur tätig. Seit 2008 doziert er an der Akademie für Informations- und Telekommunikationstechnik zu Essen in den Fächern IT-Controlling, IT-Qualitätsmanagement und IT-Risikomanagement sowie Microsoft Project.
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