ProjectServer 2010–Vorbereitung für die Bereitstellung eines SQL Spiegels–Teil II

In diesem Beitrag werden wir nun eine erste Spiegeldatenbank erstellen. Hierzu müssen wir als Erstes eine Datenbanksicherung der gewünschten Datenbank erstellen. In diesem Beitrag werden wir dies an an der SharePoint_Config durchführen.

Wie in Teil I meiner Beitragsreihe zum Thema SQL-Spiegel dargestellt, benötigen Sie zum nachstellen meines Beispiels die folgende Infrastruktur:

Servernamen Bezeichnung SQL-Version
BL-SQL-01 Prinzipal SQL Server 2008 R2 Standard
BL-SQL-02 Spiegel SQL Server 2008 R2 Standard
BL-SQL-03 Zeuge SQL Server 2008 R2 Express

Da die Backups vom SQL Server immer in dessen Standardverzeichnis (C:\Program Files\Microsoft SQL Server\MSSQL10_50.MSSQLSERVER\MSSQL\Backup) abgelegt werden, legen wir für die Erstellung der Backups ein neues Verzeichnis mit dem Namen “SQL-BackUp unter  Laufwerk C:\ an.

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Verbinden Sie sich nun mit dem SQL Server Management Studio (SSMS) mit Ihrem SQL-Server, der später die Rolle des Prinzipal übernehmen soll. Extrahieren Sie nun den Knoten “Datenbanken”. Gehen Sie nun mit der rechten Maustaste auf die Datenbank SharePoint_Config und wählen Sie im Kontextmenü die Option “Sichern”.

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Achten Sie darauf, dass als Sicherungstyp die Option “Vollständig” ausgewählt ist. Klicken Sie auf den Button “Entfernen”, um den Standardpfad des Backup-Ordners zu löschen. Gehen Sie als nächstes mit der Maus in das Feld “Name”. Markieren Sie den Namen der Datenbank (wie dargestellt), klicken Sie die rechte Maustaste und wählen Sie im Kontextmenü den Eintrag “Kopieren”. Klicken Sie dann auf “Hinzufügen”.

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Um den Bachup-Ordner auszuwählen, klicken Sie bitte auf den Button “Durchsuchen”. Wie in der Abbildung gelb dargestellt.

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Wählen Sie nun Ihren Ordner “SQLBackUp”, den Sie zuvor erstellt haben. Gehen Sie nun in das Feld “Dateiname”. Klicken Sie nun die rechte Maustaste und wählen Sie im Kontext-Menü den Eintrag “Einführen”. Klicken Sie anschließend auf “OK”.

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Bestätigen Sie Ihre Eingabe indem Sie nun abermals auf “OK” klicken.

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Kontrollieren Sie noch einmal Ihre Einstellungen und klicken Sie dann auf “OK”.

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Nachdem Sie Ihre Eingabe bestätigt haben, wird das Backup der Datenbank erstellt.

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Wechseln Sie nun auf den Spiegel Server. Legen Sie genau, wie auf dem SQL-Prinzipal Server einen Ordner mit dem Namen SQL-Backup unter C:\ an. Mappen Sie die Standardfreigabe Ihres SQL-Prinzipal Server über c$. Kopieren Sie das BackUp-File der SharePoint_Config auf den Spiegel Server.

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Öffnen Sie das SSMS Studio auf dem Spiegel Server oder die Instanz auf Ihren Prinzipal. In meinem Beispiel verbinde ich beide Server über das SSMS auf dem Prinzipal-Server.  Gehen Sie hierzu wie folgt vor, wählen Sie im SSMS die Option “Datei” und wählen Sie im Menü den Eintrag “Objekt-Explorer verbinden…”.

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Geben Sie nun den Namen Ihres SQL-Spiegel Servers ein und klicken Sie anschließend auf “Verbinden”.

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Nun werden beide Serverinstanzen, in meinem Beispiel die Standardinstanz, innerhalb des SSMS angezeigt.

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Kopieren Sie nun den Namen der Backup-Datei in die Zwischenablage. Gehen Sie dazu wie folgt vor. Gehen Sie in den Ordner SQL-BackUp, markieren Sie die Datei und drücken Sie anschließend “F2”. Klicken Sie die rechte Maustaste und im Kontextmenü “Kopieren”, oder drücken Sie [STRG] + [C]. Dadurch können Sie sich zu einem späteren Zeitpunkt viel Tipparbeit ersparen.

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Gehen Sie nun auf den Knoten Datenbanken. Klicken Sie wieder die rechte Maustaste und wählen Sie im Kontextmenü den Eintrag “Datenbank wiederherstellen…”.

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Klicken Sie auf die Option “Von Medium”. Gehen Sie dann auf “Auswahl” wie in der Grafik gelb dargestellt.

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Klicken Sie nun auf hinzufügen.

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Wählen Sie nun innerhalb des Explorer-Baums den Ordner “SQL-BackUp”. Tragen Sie anschließend den in der Zwischenablage befindlichen Sicherungsdateinamen ein. Klicken Sie anschließend auf “OK”.

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Bestätigen Sie anschließend die Eingabe mit “OK”.

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Markieren Sie nun die Option “Wiederherstellen”. Wählen Sie unter “In Datenbank” den Namen der Wiederherzustellenden Datenbank aus. In meinem Beispiel “SharePoint_Config”. Klicken Sie dann auf “Optionen” auf der linken Seite.

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Wählen Sie hier die Option “RESTORE WITH NORECOVERY” aus.

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Klicken sie anschließend auf “OK”. Danach wird die Datenbank auf dem Spiegel-Server wiederhergestellt!

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Öffnen Sie nun innerhalb des SSMS den Datenbankknoten, die Datenbank wird Ihnen nun wie folgt angezeigt.

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Nun können wir den Spiegel für die SharePoint_Config Datenbank einrichten.

Achtung: Vergewissern Sie sich, ob das Dienstkonto des SharePoint Server und des Project Anwendungs Pool auf dem Spiegel Server berechtigt sind!

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Über T.Blankertz

Torben Blankertz lebt mit seiner Familie in Erkelenz im Kreis Heinsberg am linken Niederrhein. Hauptberuflich ist er bei der Firma Bechtle IT-Systemhaus Köln im Microsoft Competence Team als IT-Consultant im Enterprise-Segment tätig.Während seiner Ausbildung an der Akademie für Information- und Telekommunikationstechnik zu Essen entwickelte er seinen Schwerpunkt im IT-Controlling: Ermittlung von Projektfortschritten und dessen Wirtschaftlichkeit mit der Ertragswertanalyse (Earned Value). Während der Ausbildung war er als technischer Projektleiter bei einem Dienstleistungsunternehmen in der Umweltbranche tätig. Dort konnte er seine technische Expertise in den Technologien Linux, Microsoft und Citrix ausbauen und vertiefen. Nach der Ausbildung wechselte er in den Raum Köln, wo er als Projektmanager und Berater für Projektmanagement in den Bereichen ITC-Migrations- und ITC-Integrationsprojekte sowie Rollouts mit dem Schwerpunkt Microsoft Technologien eingesetzt wurde. Für die Abwicklung der Projekte war er federführend verantwortlich und richtete dabei seinen Fokus auf die Projktmanagementmethode PRINCE2. Seit 2006 richtet er sein Interesse auf die Umsetzung der Projektmanagementmethoden PRINCE2 und deren Umsetzung mit den entsprechenden Projektmanagementtechnologien aus. Bedingt durch diesen Fokus, ist er auch als Technologieberater für die Produkte: SharePoint und Project Server und deren benötigten Infrastruktur tätig. Seit 2008 doziert er an der Akademie für Informations- und Telekommunikationstechnik zu Essen in den Fächern IT-Controlling, IT-Qualitätsmanagement und IT-Risikomanagement sowie Microsoft Project.
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