ProjectServer 2010 – Einrichten einer Spiegel Instanz für die SharePoint_Config Datenbank–Teil III

In diesem Beispiel wollen wir nun eine erste Spiegel-Datenbank bereitstellen. Wir haben in unserem vorherigen Beispiel eine Sicherung des SharePoint_Config Datenbank erstellt, diese auf den Spiegel Server kopiert und dann wieder auf dann wiederhergestellt. Nun wollen wir zwischen diesen beiden Datenbanken eine Spiegelinstanz hinzufügen. Aus diesem Grund verbinden Sie sich bitte mit Ihren SQL Server Management Studio auf den Prinzipal Server. Gehen Sie mit der rechten Maustaste auf die SharePoint_Config-Datenbank und wählen Sie innerhalb des Kontextmenüs die Option “Spiegel”.

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Klicken Sie auf den Button “Sicherheit konfigurieren…”.

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Danach öffnet sich der Assistent zum Konfigurieren, der Sicherheit für die Datenbankspiegelung. Klicken Sie auf “Weiter”.

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Bestätigen Sie nun, dass wir einen Zeugen-Serverinstanz diesem Spiegel hinzufügen wollen. Sollten Sie einen Spiegel ohne Zeugenserver konfigurieren wollen, so müssten Sie hier “Nein” klicken.

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Die Routine fragt Sie nun, ob Sie zum jetzigen Zeitpunkt alle Serverinstanzen konfigurieren können.  Sollte dem so sein, dann klicken Sie einfach auf “Weiter”.

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Achtung: Sollten Sie sich innerhalb des SSMS mit localhost verbunden haben, so sollten Sie hier den eindeutigen DNS-Namen benutzen, melden Sie sich ab und wieder mit dem Rechnernamen an!

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Vergeben Sie einen Endpunktname für diesen Knoten-Prinzipalserver. Klicken Sie anschließend auf “Weiter”.

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Als nächstes werden wir die Spiegelinstanz konfigurieren. Aus diesem Grund klicken Sie als erstes auf den Button “Verbinden”.

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Geben Sie nun die Anmeldeinformationen für den Spiegelserver ein und klicken Sie dann auf den Button “Verbinden”.

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Vergeben Sie einen Endpunktname für diesen Knoten-Spiegelserver. Klicken Sie anschließend auf “Weiter”.

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Als nächstes werden wir die Zeugeninstanz konfigurieren. Aus diesem Grund klicken Sie als erstes auf den Button “Verbinden”.

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Geben Sie nun die Anmeldeinformationen für den Zeugenserver ein und klicken Sie dann auf den Button “Verbinden”.

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Vergeben Sie einen Endpunktname für diesen Knoten-Zeugenserver. Klicken Sie anschließend auf “Weiter”.

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Geben Sie nun die Dienstkonten für die Instanzen ein.

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Achtung: Hier werden oft falsche Benutzerkonten eingetragen. Kontrollieren Sie gegebenfalls, ob die Benutzerkonten auf jeden Server die gleichen sind. Wenn nicht, so notieren Sie sich die Service Accounts und tragen diese dann hier ein! Sie können die Accounts innerhalb des Configuration-Manager kontrollieren.

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Klicken Sie anschließend auf den Button “Fertigstellen”.

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Die Endpunkte werden eingerichtet. Klicken Sie danach auf “Schließen”.

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Achtung: Bevor Sie die Spiegelung starten, kontrollieren Sie bitte, ob auf allen Servern der Port 5022 freigegeben ist. Die typische Fehlermeldung sieht wie folgt aus:

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Klicken Sie dann auf den Button “Spiegelung starten”

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Nachdem die Spiegelung eingerichtet wurde, wird diese Maske wie folgt dargestellt. Klicken Sie nun auf “OK”.

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Um zu kontrollieren, ob die Spiegelung richtig funktioniert, öffnen Sie bitte den Spiegelungsmonitor über das Kontextmenü.

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Hier können Sie erkennen, das die Spiegelung richtig funktioniert.

Achtung: Je nach Datenbankgröße und Performance kann die fehlerfreie Bereitstellung ein wenig Zeit in Anspruch nehmen. Klicken Sie ein paar Mal auf aktualisieren.

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In meinem abschließenden Beitrag, werden wir die restlichen Konfigurationen für den Project Server 2010 vornehmen.

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Über T.Blankertz

Torben Blankertz lebt mit seiner Familie in Erkelenz im Kreis Heinsberg am linken Niederrhein. Hauptberuflich ist er bei der Firma Bechtle IT-Systemhaus Köln im Microsoft Competence Team als IT-Consultant im Enterprise-Segment tätig.Während seiner Ausbildung an der Akademie für Information- und Telekommunikationstechnik zu Essen entwickelte er seinen Schwerpunkt im IT-Controlling: Ermittlung von Projektfortschritten und dessen Wirtschaftlichkeit mit der Ertragswertanalyse (Earned Value). Während der Ausbildung war er als technischer Projektleiter bei einem Dienstleistungsunternehmen in der Umweltbranche tätig. Dort konnte er seine technische Expertise in den Technologien Linux, Microsoft und Citrix ausbauen und vertiefen. Nach der Ausbildung wechselte er in den Raum Köln, wo er als Projektmanager und Berater für Projektmanagement in den Bereichen ITC-Migrations- und ITC-Integrationsprojekte sowie Rollouts mit dem Schwerpunkt Microsoft Technologien eingesetzt wurde. Für die Abwicklung der Projekte war er federführend verantwortlich und richtete dabei seinen Fokus auf die Projktmanagementmethode PRINCE2. Seit 2006 richtet er sein Interesse auf die Umsetzung der Projektmanagementmethoden PRINCE2 und deren Umsetzung mit den entsprechenden Projektmanagementtechnologien aus. Bedingt durch diesen Fokus, ist er auch als Technologieberater für die Produkte: SharePoint und Project Server und deren benötigten Infrastruktur tätig. Seit 2008 doziert er an der Akademie für Informations- und Telekommunikationstechnik zu Essen in den Fächern IT-Controlling, IT-Qualitätsmanagement und IT-Risikomanagement sowie Microsoft Project.
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