Teil VII – Bereitstellung von Project Server Datenbanken in einer SQL Server 2012 Failovercluster (SQL-Failovercluster)

Als Nächstes wollen wir nun auf den vorherigen Beitrag aufbauend noch das SQL-Cluster bereitstellen. Wie im vorherigen Artikel beschrieben haben wir nun unseren Failovercluster sowie den Distributed Coordinator (DTC) eingerichtet.

Achtung: Bevor Sie beginnen überprüfen Sie bitte, ob Sie das .Net Framwork installiert haben!

Nun legen Sie bitte den SQL Datenträger in Ihr Serverlaufwerk ein. Sollte die Setup nicht automatisch gestartet werden, starten Sie diese bitte über einen Doppelklick.

Einrichten des SQL Cluster auf Note 1 BL-SQL2012-01

Wählen Sie nun auf der linken Seite den Eintrag “Installation” und auf der rechten Seite den Eintrag “Neue SQL Server Failoverclusterinstallation”.

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Als Nächstes werden die Setupunterstützungsregeln geprüft. Klicken Sie auf “Details Einblenden” und überprüfen Sie, ob Fehlermeldungen vorhanden sind. Sollten keine Meldungen vorhanden sein, so klicken Sie auf “OK”.

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Nun können Sie Ihren Product Key eingeben oder bei Bedarf eine Evaluierungsversion wählen. Ändern Sie die Informationen an Ihre Bedürfnisse und klicken Sie anschließend auf “Weiter”.

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Lesen Sie nun die Lizenzbestimmungen aufmerksam durch. Bestätigen Sie diese, so mal Sie mit den Bestimmungen einverstanden sind, und klicken Sie anschließen auf “Weiter”.

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Als Nächstes prüft die Setuproutine auf Updates. Klicken Sie hierbei auf “Weiter”. Als nächstes prüft die Installationsroutine den Server auf Ihre Kompatibilität. Hierbei kann es zu dem markierten Fehler kommen.

Achtung: Kontrollieren Sie, ob auf beiden Knoten der Standard-Port 1433 freigegeben ist!

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Um die Reihenfolge zu ändern, gehen Sie wie folgt vor. Öffnen Sie die Netzwerk und Freigabecenter. Wählen Sie auf der rechten Seite die Option “Adaptereinstellungen ändern”.  Drücken Sie nun die [ALT] Taste, damit sich das Menü öffnet.

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Klicken Sie auf “Erweitert” und wählen Sie innerhalb des Menüs den Eintrag “Erweiterte Einstellungen”.

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Markieren Sie Ihre primäre Netzwerkkarte und stellen Sie diese nach oben. Bestätigen Sie Ihre Eingabe, indem Sie auf “OK” klicken.

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Überprüfen Sie nun Ihre Einstellung, indem Sie in der SQL-Installationsroutine abermals aus den Button “Erneut ausführen” klicken. Die Meldung müsste nun verschwunden sein. Klicken Sie anschließend auf “Weiter”.

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Wählen Sie nun die SQL-Server-Funktionsinstallation aus. und klicken Sie anschließend auf “Weiter”.

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Wählen Sie nun die Features aus, die Sie auf dem Server bereitstellen wollen. Klicken Sie anschließend auf “Weiter”. Den Laufwerkspfad brauchen Sie hier nicht anzupassen.

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Wählen nach der erfolgreichen Überprüfung wieder auf “Weiter”.

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Als Nächstes vergeben Sie den SQL-Clusternamen. In meinem Beispiel “sqlcluster”. Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei um einen DNS tauglichen Namen handelt.

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Überprüfen Sie noch einmal Ihre Einstellung und klicken Sie danach auf “Weiter”.

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Als nächstes werden wir die SQL-Clusterressourcen konfigirieren. Lassen Sie sich hier nicht von den roten Stoppzeichen täuschen und klicken Sie auf “Weiter”.

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Wählen Sie nun die Laufwerke für die Clusterbereistellung aus. Logischerweise haben wir hier nur noch die zwei letzten Laufwerke über, da eins für das Quorum und ein Laufwerk für den DTC benötigt wurde. Wählen Sie beide Laufwerke aus und klicken Sie auf “Weiter”.

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Vergeben Sie nun eine IP-Adresse für Ihre Cluster. In meinem Beispiel kann nach der Installation durch die IP-Adresse 192.168.10.40 auf das Cluster zugegriffen werden.

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Geben Sie nun die Service-Account ein. Anders wie bei einer lokalen Installation müssen hier Domänen-Accounts genutzt werden (außer bei den Reporting Services). Sollten Sie eine besondere Sortierung des SQL-Server benötigen, so können Sie diese in der Registerkarte “Sortierung” ändern.

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Geben Sie nun den Administratoren Accounts ein, die sich mit dem SQL Server Management Studio mit dem Cluster verbinden dürfen. Ebenfalls können Sie hier die Authentifizierungmodus von Windows auf Windows & SQL ändern. Vergeben Sie bei Bedarf ein SA Kennwort. Gehen Sie danach auf den Reiter “Datenverzeichnisse”.

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Wählen Sie nun die Laufwerke auf den Clusterressourcen. Klicken Sie anschließend auf “Weiter”.

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Klicken Sie nun auf “Aktuellen Benutzer hinzufügen” um den aktuellen Benutzer der die Installation durchführt zum anmelden an den SSAS zu berechtigen. Klicken Sie anschließend auf die Registerkarte “Datenverzeichnisse”.

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Passen Sie hier nun auch die Verzeichnisse an die Clusterressourcen an. Klicken Sie anschließend auf “Weiter”.

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Wählen Sie nun den Installationsmodus für die Reporting-Services auf Ihrem Server. Klicken Sie anschließend auf “Weiter”.

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Wählen Sie nun die Einstellung für die Fehlerbereitstellung und klicken Sie anschließend auf “Weiter”.

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Als letztes werden noch einmal die Regeln für die Clusterinstallation überprüft. Überprüfen Sie diese und klicken Sie anschließend auf “Weiter”.

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Überprüfen Sie nun noch einmal die Zusammenfassung Ihrer Konfiguration. Sollten Sie mit dieser einverstanden sein, klicken Sie bitte auf “Installieren”.

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Nachdem die Installation abgeschlossen wurde, kann es sein, dass Sie den Rechner einmal neu starten müssen. Bestätigen Sie dies, indem Sie auf den Button “OK” drücken.

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Überprüfen Sie nun noch einmal, ob alle Dienste und Features bereitgestellt wurden. Schließen Sie die Installationsroutine in dem Sie auf den Button “Schließen” klicken.

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Einrichten des SQL Cluster auf Note 2 BL-SQL2012-02

Wechseln Sie nun auf den zweiten Konten. Starten Sie dort abermals die SQL-Setup Datei. Wählen Sie nun aber den Link “Knoten einem SQL Server Failovercluster hinzufügen”.

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Die Setuproutine prüft nun noch einmal die Installationskomatibilität. Klicken Sie auf “OK” um die Installation zu beginnen.

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Wählen Sie nun wieder den Lizenzentyp aus, den Sie für die Bereitstellung nutzen wollen. Klicken Sie anschließend auf “Weiter”.

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Lesen Sie wieder die Liezentbestimmungen aufmerksam durch. Sollten Sie mit diesen einverstanden sein, so akzeptieren Sie diese und klicken Sie auf “Weiter”.

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Prüfen Sie wieder, ob Sie Warnungen erhalten. Sollte die Reihenfolge der NIC nicht übereinstimmen, so ändern Sie diese wie oben beschrieben. Denken Sie daran, dass Sie ebenfalls den Firewall-Port 1433 freigeben. Klicken Sie danach „auf “Weiter”.

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Als nächstes sucht die Installation nach dem Clusterknoten. Drücken Sie nun auf “Weiter”.

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Danach wird die Netzwerkkonfiguration zu dem Knoten ausgelesen. Klicken Sie hier auf “Weiter”.

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Tragen Sie nun noch einmal das Kennwort zu den angezeigten Diensten hinzu. Klicken Sie danach auf “Weiter”.

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Klicken Sie nun wieder auf “Weiter”.

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Die Routine wird nun noch einmal Konfiguriert. Klicken Sie danach auf “Weiter”.

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Überprüfen Sie nun noch einmal Ihre Konfiguration. Sollten Sie damit einverstanden sein, so klicken Sie auf “Installieren”.

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Nachdem die Installation abgeschlossen wurde, überprüfen Sie die Informationen, ob die Installation ohne Fehler abgeschlossen wurde. Klicken Sie anschließend auf “Weiter”.

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Das Failovercluster kann nun genutzt werden. Sie können nun beim Anlegen einer PWA oder der Installation des Project Servern 2010 direkt das Cluster mit dem Clusternamen angesprochen werden.

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Über T.Blankertz

Torben Blankertz lebt mit seiner Familie in Erkelenz im Kreis Heinsberg am linken Niederrhein. Hauptberuflich ist er bei der Firma Bechtle IT-Systemhaus Köln im Microsoft Competence Team als IT-Consultant im Enterprise-Segment tätig.Während seiner Ausbildung an der Akademie für Information- und Telekommunikationstechnik zu Essen entwickelte er seinen Schwerpunkt im IT-Controlling: Ermittlung von Projektfortschritten und dessen Wirtschaftlichkeit mit der Ertragswertanalyse (Earned Value). Während der Ausbildung war er als technischer Projektleiter bei einem Dienstleistungsunternehmen in der Umweltbranche tätig. Dort konnte er seine technische Expertise in den Technologien Linux, Microsoft und Citrix ausbauen und vertiefen. Nach der Ausbildung wechselte er in den Raum Köln, wo er als Projektmanager und Berater für Projektmanagement in den Bereichen ITC-Migrations- und ITC-Integrationsprojekte sowie Rollouts mit dem Schwerpunkt Microsoft Technologien eingesetzt wurde. Für die Abwicklung der Projekte war er federführend verantwortlich und richtete dabei seinen Fokus auf die Projktmanagementmethode PRINCE2. Seit 2006 richtet er sein Interesse auf die Umsetzung der Projektmanagementmethoden PRINCE2 und deren Umsetzung mit den entsprechenden Projektmanagementtechnologien aus. Bedingt durch diesen Fokus, ist er auch als Technologieberater für die Produkte: SharePoint und Project Server und deren benötigten Infrastruktur tätig. Seit 2008 doziert er an der Akademie für Informations- und Telekommunikationstechnik zu Essen in den Fächern IT-Controlling, IT-Qualitätsmanagement und IT-Risikomanagement sowie Microsoft Project.
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