Teil 2–Reporting Services hochverfügbar bereitstellen

In meinem ersten Blog Beitrag zum Thema der “Reporting Services hochverfügbar bereitstellen” haben wir auf jedem IIS-Server in unserer Umgebung die SSRS bereitgestellt. Im folgenden Beitrag werden wir nun die SSRS Konfigurieren und die horizontale Bereitstellung der Reporting Datenbank durchführen.

Melden Sie sich nun an dem ersten Knoten in Ihrem NLB-Cluster an. In meinem Beispiel ist dies der Server BL-IIS-01. Wählen Sie dafür den Servernamen und die Berichtsserverinstanz in den Optionen aus. Klicken Sie anschließend auf “Verbinden”.

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Danach befinden Sie sich innerhalb des “Reporting Serives Configurations Manager”. Klicken Sie anschließend auf die Option “Webdienste-Url”. Wir werden nun das virtuelle Verzeichnis innerhalb des IIS anlegen. Belassen Sie die Einstellung unter der Option IP-Adresse “Alle zugewiesenen (empfohlen)”. Die demnächst verwendete URL für den Berichtsserver Dienst wird Ihnen ebenfalls wie dargestellt angezeigt. Klicken Sie danach auf den Button “Anwenden”.

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Die erfolgreiche Erstellung wird Ihnen im unteren Bereich wir folgt dargestellt.

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Als Nächste werden wir die Datenbank für den Berichtsserver anlegen. Klicken Sie hierzu auf der linken Seite auf den Link “Datenbanken”. Wählen Sie dann innerhalb der Seite  “Berichtsserver-Datenbank” den Button “Datenbank ändern”.

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Wählen Sie im folgenden den Eintrag “Neue Berichtsserver-Datenbank erstellen”. Klicken Sie auf “Weiter”.

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Wählen Sie unter der Option den Servername Ihres SQL Clusters aus. Wählen Sie unter Authentifizierungstyp die gewünschte Art aus. Klicken Sie anschließend auf “Verbindung testen”

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Der Test müsste wir folgt ausgehen.

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Achtung! Sollte die folgende Meldung erscheinen, überprüfen Sie, ob Sie wirklich die richtige SQL-Server Version betreiben, und ob Sie das SP2 inkl. CU 4 auf allen Knoten installiert haben.

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Sollte der Test erfolgreich sein, so vergeben Sie in dem nächsten Fenster den Namen der Report Datenbank. Fügen Sie ebenfalls Ihr Spracheinstellungen aus und in welchem Modus der Reporting Server betrieben werden soll.

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Tragen Sie als nächstes Ihre Anmeldeinformationen ein mit dem auf den Reporting Server zugegriffen werden soll. Bitte achten Sie darauf, dass das Anmeldekonto auf dem SQL-Server vorhanden ist.

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Bitte überprüfen Sie noch einmal die Zusammenfassung, ob diese Ihren Vorstellungen entspricht und klicken Sie anschließend auf “Weiter”.

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Klicken Sie nun auf “Fertig stellen”.

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Nachdem wir die Datenbank bereitgestellt haben, werden wir nun das virtuelle Verzeichnis für die Reporting Services konfigurieren und bereitstellen. Vergeben Sie hierzu einen Namen für das “Virtuelle Verzeichnis” in dem dafür vorgesehenen Eingabefenster. In meinem Beispiel belasse ich die Standardeinstellungen. Klicken Sie anschließend auf “Anwenden”.

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Die erfolgreiche Erstellung des Verzeichnisses wird Ihnen wie folgt angezeigt.

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Öffnen Sie nun den Internet Explorer und geben Sie die URL Ihres Reporting Service ein. Die Eingabe müsste nun wie folgt aussehen.

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Nachdem wir nun den ersten Knoten fertig konfiguriert haben, melden Sie sich nun an den zweiten Knoten, in meinem Beispiel BL-IIS-02, an. Öffnen Sie hierzu auf dem zweiten Knoten den SQL Reporting Services Configurations Manager.

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Vergeben Sie nun wie auf dem ersten Knoten die gleiche Webdienst URL. In meinem Beispiel belasse ich wieder die Standardeinstellungen. Klicken Sie anschließend auf “Anwenden”. Die Webdienst-URL ist nun erstellt.

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Gehen Sie nun wieder auf die Option “Datenbanken”. Klicken Sie auf der rechten Seite auf den Button “Datenbank ändern”.

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Nun wählen Sie die Option “Vorhandene Berichtsserver-Datenbank auswählen”.

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Wählen Sie nun wieder den SQL-Cluster Namen und geben Sie die Sicherheitsinformationen für eine Verbindung mit dem SQL Server ein. Klicken Sie wieder bei Bedarf auf den Link “Verbindung testen”.

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Wählen Sie nun die Reporting Server Datenbank aus. Klicken Sie anschließend auf “Weiter”.

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Geben Sie nun wieder das Konto an, mit dem auf die Reporting Services zugegriffen werden soll.

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Überprüfen Sie anschließend noch einmal Ihre Einstellungen und klicken Sie dann auf “Weiter”.

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Die Konfiguration wird Ihnen wieder wie folgt dargestellt.

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Abschließend müssen Sie noch die Berichts-Manager-URL konfigurieren. Gehen Sie hierzu auf den Link und geben Sie ihre gewünschte URL-Endung ein. In meinem Beispiel belasse ich wieder die Standardeinstellungen und klicke anschließend auf “Anwenden”.

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Die erfolgreiche Bereitstellung wird Ihnen wie folgt angezeigt.

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Klicken Sie nun im unteren Bereich einmal auf die Option “Bereitstellung für horizontales Skalieren”. Wie Sie sehen, werden Sie zum Einrichten aufgefordert, sich an dem ersten Knoten anzumelden. Schließen Sie nun den Konfigurationsmanager.

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Melden Sie sich nun an dem ersten Knoten wieder an.

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Klicken Sie hier im unteren Bereich auf die Option “Bereitstellung für horizontales Skalieren”. Wie Sie hier sehen, wurden beide Knoteninstanzen gefunden. Der Knoten 2 wartet nun auf ein “Join” und die Skalierung. Markieren Sie hierzu den Server und klicken Sie anschließend auf “Server hinzufügen”.

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Beide Knoten wurden nun miteinander verknüpft.

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Gehen Sie nun wieder auf den zweiten Knoten, und geben Sie hier ebenfalls die URL für die Reporting Services ein. In meinem Beispiel “http://bl-iis-02/Reports/”. Wie Sie sehen, werden die Reporting Services wie gewünscht angezeigt.

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In meinem letzten Teil zu diesem Thema, werden wir die letzten Einstellungen vornehmen, damit wir die Dienste auch über das NLB nutzen können.

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Über T.Blankertz

Torben Blankertz lebt mit seiner Familie in Erkelenz im Kreis Heinsberg am linken Niederrhein. Hauptberuflich ist er bei der Firma Bechtle IT-Systemhaus Köln im Microsoft Competence Team als IT-Consultant im Enterprise-Segment tätig.Während seiner Ausbildung an der Akademie für Information- und Telekommunikationstechnik zu Essen entwickelte er seinen Schwerpunkt im IT-Controlling: Ermittlung von Projektfortschritten und dessen Wirtschaftlichkeit mit der Ertragswertanalyse (Earned Value). Während der Ausbildung war er als technischer Projektleiter bei einem Dienstleistungsunternehmen in der Umweltbranche tätig. Dort konnte er seine technische Expertise in den Technologien Linux, Microsoft und Citrix ausbauen und vertiefen. Nach der Ausbildung wechselte er in den Raum Köln, wo er als Projektmanager und Berater für Projektmanagement in den Bereichen ITC-Migrations- und ITC-Integrationsprojekte sowie Rollouts mit dem Schwerpunkt Microsoft Technologien eingesetzt wurde. Für die Abwicklung der Projekte war er federführend verantwortlich und richtete dabei seinen Fokus auf die Projktmanagementmethode PRINCE2. Seit 2006 richtet er sein Interesse auf die Umsetzung der Projektmanagementmethoden PRINCE2 und deren Umsetzung mit den entsprechenden Projektmanagementtechnologien aus. Bedingt durch diesen Fokus, ist er auch als Technologieberater für die Produkte: SharePoint und Project Server und deren benötigten Infrastruktur tätig. Seit 2008 doziert er an der Akademie für Informations- und Telekommunikationstechnik zu Essen in den Fächern IT-Controlling, IT-Qualitätsmanagement und IT-Risikomanagement sowie Microsoft Project.
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