Teil 3–Konfiguration der Reporting Services unter Project Server 2013

Im ersten Teil haben wir die Dienstanwendungen für die Konfiguration der Excel Services und dem Secure Store eingerichtet. Im zweiten Teil haben wir den Secure Store konfiguriert, damit Benutzer Berichte über den Secure Store abrufen können. Im nächsten Teil werden wir nun die Excel Services konfigurieren. Wechseln Sie nun wieder auf die Zentral-Administrationsseite. Gehen Sie unter “Anwendungsverwaltung” auf den Link “Dienstanwendung verwalten”.

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Wählen Sie nun innerhalb der Dienstanwendungseite den Link Excel Services.

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Nun können Sie anfangen die Excel Services zu konfigurieren. Fügen Sie als erstes einen vertrauenswürdigen Speicherort dem Dienst hinzu. Klicken Sie hierzu auf den Link “Vertrauenswürdige Dateispeicherorte”.

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Klicken Sie nun auf den Link “Vertrauenswürdiger Dateispeicherort” hinzufügen.

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Öffnen Sie nun im Internet Explorer einen zweiten Tab. Öffnen Sie Ihre PWA Seite, indem Sie sich an dem System anmelden. Klicken Sie auf den Link “Berichte”. Klicken Sie bei dem Ordner “Deutsch(Deutschland)” auf die Eigenschaften, indem Sie auf die drei Punkte klicken.  Kopieren Sie den angezeigten Link in die Zwischenablage, indem Sie den Link mit der Maus markieren und die rechte Maustaste wählen. Alternativ können Sie natürlich auch mit [STRG] + [C] wählen.

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Wechseln Sie nun wieder in die Zentral-Administrationsseiten und fügen Sie den Link unter “Adresse” ein. Setzen Sie den Haken bei der Option “Untergeordneten Speicherorten vertrauen”.

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Scrollen Sie nun bis zum Bereich “Externe Daten” vor. Entfernen Sie die Option “Aktualisierungswarnung aktivieren”. Klicken Sie Anschließend auf den Button “OK”.

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Klicken Sie anschließend wieder auf den Link “Vertrauenswürdige Dateispeicherorte hinzufügen”. Wechseln Sie wieder auf die PWA, indem Sie einen neuen Tab öffnen. Klicken Sie innerhalb der PWA auf den Link “Berichte”. Gehen Sie nun auf den Link Datenverbindungen. Klicken Sie nun wieder auf die Optionen des Ordners “Deutsch (Deutschland). Kopieren Sie den Link wieder in Ihre Zwischenablage.

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Wechseln Sie wieder auf die Zentral-Administration. Geben Sie den Link wieder unter der Option Adresse ein. Setzen Sie wieder die Option  “Untergeordnete Speicherorte wird vertraut”.

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Scrollen Sie auf der Seite bis zu dem Bereich “Externe Daten” weiter. Entfernen Sie wieder die Option “Aktualisierungswarnung aktivieren”. Gehen Sie danach wieder auf das Ende der Seite und bestätigen Sie Ihre Eingabe, indem Sie auf “OK” klicken.

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Danach müssten Ihre Einstellungen wie folgt aussehen.

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Wechseln Sie nun wieder auf die Dienstverwaltungsseite der Excel Services über die Zentral-Administration. Als nächstes fügen wir eine “Vertrauenswürdige Datenverbindungsbibliothek” den Excel Services hinzu. Klicken Sie auf diesem Grund auf den genannten Link.

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Geben Sie nun, den noch in der Zwischenablage befindlichen Link unter der Option “Adresse” ein. Sollte sich dieser nicht mehr in der Zwischenablage befinden, so kopieren Sie den Link, wie oben beschrieben aus dem Business Intelligence Center  -> Datenverbindungen,  dort hin.  Vergeben Sie nun noch eine Beschreibung und klicken Sie anschließend auf “OK”.

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Die Einstellung müsste nun wie folgt aussehen.

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Als nächstes werden wir die Excel Services so konfigurieren, dass diese eine Verbindung über den Secure Store aufbauen kann. Gehen Sie hierzu unter der Rubrik “Anwendungsverwaltung”   in der Zentral-Administration auf  Link “Dienstanwendungen verwalten”. Wählen Sie wieder die Dienstanwendung “Excel Services” aus und klicken Sie dort auf den Link “Globale Einstellungen”.

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Scrollen Sie auf der Seite bis zur Rubrik “Externe Daten”. Markieren Sie dort die Option “Ein vorhandenes unbeaufsichtigtes Dienstkonto verwenden”. Geben Sie als Zielanwendungs-ID die Option “ProjectServerApplication” ein. Klicken Sie anschließend auf “OK”.

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Gehen Sie nun wieder zurück auf den Excel Services Anwendung und wählen Sie dort die Option “Datenmodelleinstellungen”. Ihnen steht in Project Server 2013 die Möglichkeit zur Verfügung, innerhalb der Excel Services PowerView und PowerPivot zu nutzen. Hierzu müssen wir nun noch den Server hinzufügen.

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Geben Sie dort den Server für die Analyse Services ein. Geben Sie nun noch eine Beschreibung für Ihre Verbindung ein. Bestätigen Sie dann Ihre Eingabe. Ihre Einstellung sollte nun wie folgt aussehen.

Achtung: Dies bringt Ihnen nur etwas, wenn Sie einen SQL Server Analyse Services Server in Ihrer Umgebung bereitgestellt haben oder wollen. Dies werde ich in einem gesonderten Artikel beschreiben.

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Als nächstes sollen Sie überprüfen, ob der Service Account der Excel Services an der Datenbank “Porject WSS Content” die Berechtigung DB-Reader besitzt. Verbinden Sie sich mit dem SQL Management Studio (SSMS) mit dem Datenbank Server. Wechseln Sie innerhalb des SSMS auf dem Link Sicherheit und wählen Sie Ihr Dienstkonto für die Excel Services aus. In meinem Beispiel heißt der Service Acoount SPSExcelServices. Führen Sie einen Doppelklick auf den Namen aus oder klicken Sie mit der linken Maustaste auf den Namen und wählen Sie im Kontextmenü die Option “Eigenschaften”.

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Unter den Anmeldungseigenschaften für Ihre Benutzer, gehen Sie auf die Option “Benutzerzuordnung” auf der linken Seite. Kontrollieren Sie, ob der Benutzer an der Project Server Datenbank – in meinem Beispiel “WSS_Content_Project” die Berechtigung db-datareader besitzt.  Sollte dem nicht so sein, setzen Sie bitte die Berechtigung.

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In unserm 4 Teil, werden wir nun den Cube für die Analyse Services anlegen

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Über T.Blankertz

Torben Blankertz lebt mit seiner Familie in Erkelenz im Kreis Heinsberg am linken Niederrhein. Hauptberuflich ist er bei der Firma Bechtle IT-Systemhaus Köln im Microsoft Competence Team als IT-Consultant im Enterprise-Segment tätig.Während seiner Ausbildung an der Akademie für Information- und Telekommunikationstechnik zu Essen entwickelte er seinen Schwerpunkt im IT-Controlling: Ermittlung von Projektfortschritten und dessen Wirtschaftlichkeit mit der Ertragswertanalyse (Earned Value). Während der Ausbildung war er als technischer Projektleiter bei einem Dienstleistungsunternehmen in der Umweltbranche tätig. Dort konnte er seine technische Expertise in den Technologien Linux, Microsoft und Citrix ausbauen und vertiefen. Nach der Ausbildung wechselte er in den Raum Köln, wo er als Projektmanager und Berater für Projektmanagement in den Bereichen ITC-Migrations- und ITC-Integrationsprojekte sowie Rollouts mit dem Schwerpunkt Microsoft Technologien eingesetzt wurde. Für die Abwicklung der Projekte war er federführend verantwortlich und richtete dabei seinen Fokus auf die Projktmanagementmethode PRINCE2. Seit 2006 richtet er sein Interesse auf die Umsetzung der Projektmanagementmethoden PRINCE2 und deren Umsetzung mit den entsprechenden Projektmanagementtechnologien aus. Bedingt durch diesen Fokus, ist er auch als Technologieberater für die Produkte: SharePoint und Project Server und deren benötigten Infrastruktur tätig. Seit 2008 doziert er an der Akademie für Informations- und Telekommunikationstechnik zu Essen in den Fächern IT-Controlling, IT-Qualitätsmanagement und IT-Risikomanagement sowie Microsoft Project.
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