Aktivieren von RDP-Verbindungen über Gruppenrichtlinien (GroupPolicy)

In Demo-Umgebungen kann es schon einmal ziemlich nervig sein, immer wieder die Remote Verbindung über RDC zu erlauben. Dabei ist dies relativ einfach über die GPO Einstellungen umzusetzen.

Achtung: Da es sich hierbei um eine Demoumgebung handelt, nehme ich die Einstellungen an der Default-Richtlinie vor. Bei Produktivumgebungen sollten Sie diese Einstellungen auf Ihre Infrastruktur anpassen.

Öffnen Sie die Gruppenrichtlinienverwaltung. Gehen Sie mit der rechten Maustaste auf die “Default Domain Policy” und wählen Sie im Kontextmenü den Eintrag “Bearbeiten”.

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Gehen Sie nun auf den Ordner: Computerkonfiguration –> Richtlinien –>  Administrative Vorlagen: Vom lokalen Computer abgerufene Richtliniendefinitionen (ADMX) –> Netzwerkverbindungen –> Windows Firewall –> Domänenprofile.

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Aktivieren Sie hier die Richtlinie “Windows Firewall: Eingehende Remotedesktopausnahmen zulassen”.

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Gehen Sie danach auf die folgenden Ordner: Computerkonfiguration –> Richtlinien –>  Administrative Vorlagen: Vom lokalen Computer abgerufene Richtliniendefinitionen (ADMX) –> Windows-Komponenten –> Remotedesktopdienste –> Remotedesktopsitzungs-Host –> Verbindungen

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Aktivieren Sie dort die Richtlinie “Remoteverbindungen für Benutzer mithilfe der Remotedesktopdienste zulassen. 

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Sobald Sie nun den Server in die Domäne integriert haben, können Sie per RDC darauf zugreifen.

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Über T.Blankertz

Torben Blankertz lebt mit seiner Familie in Erkelenz im Kreis Heinsberg am linken Niederrhein. Hauptberuflich ist er bei der Firma Bechtle IT-Systemhaus Köln im Microsoft Competence Team als IT-Consultant im Enterprise-Segment tätig.Während seiner Ausbildung an der Akademie für Information- und Telekommunikationstechnik zu Essen entwickelte er seinen Schwerpunkt im IT-Controlling: Ermittlung von Projektfortschritten und dessen Wirtschaftlichkeit mit der Ertragswertanalyse (Earned Value). Während der Ausbildung war er als technischer Projektleiter bei einem Dienstleistungsunternehmen in der Umweltbranche tätig. Dort konnte er seine technische Expertise in den Technologien Linux, Microsoft und Citrix ausbauen und vertiefen. Nach der Ausbildung wechselte er in den Raum Köln, wo er als Projektmanager und Berater für Projektmanagement in den Bereichen ITC-Migrations- und ITC-Integrationsprojekte sowie Rollouts mit dem Schwerpunkt Microsoft Technologien eingesetzt wurde. Für die Abwicklung der Projekte war er federführend verantwortlich und richtete dabei seinen Fokus auf die Projktmanagementmethode PRINCE2. Seit 2006 richtet er sein Interesse auf die Umsetzung der Projektmanagementmethoden PRINCE2 und deren Umsetzung mit den entsprechenden Projektmanagementtechnologien aus. Bedingt durch diesen Fokus, ist er auch als Technologieberater für die Produkte: SharePoint und Project Server und deren benötigten Infrastruktur tätig. Seit 2008 doziert er an der Akademie für Informations- und Telekommunikationstechnik zu Essen in den Fächern IT-Controlling, IT-Qualitätsmanagement und IT-Risikomanagement sowie Microsoft Project.
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