Project Server 2013 kann PowerView Dateien nicht anzeigen!

Wer kennt dass nicht, da macht man sich über neue Produkte im Internet schlau und sieht die tollsten Bilder. Gerade die Reporting Services sind beim Project Server 2013 sehr interessant, so kann man doch auf eine sehr einfachen Art, aktuelle Informationen über ein Projekt in Echtzeit darstellen. Nach der Installation von Project Server 2013 erfährt man allerdings, dass die Bereitstellung dieser Feature ein wenig mehr Aufwand ist, als es von vielen Fachlektüren oder zum Beispiel der TechNet suggeriert wird. Dies musste ich ebenfalls sehr schmerzhaft bei der Bereitstellung des PowerView Feature erkennen. Nach der Standardinstallation erhält man das folgende Bild beim Öffnen eines PowerView Dokumentes.

PowerView

Das liegt daran, dass bei einer Standardinstallation  nicht die komplette Infrastruktur eines Project Servers 2013 betrachtet wird. Um das PowerView Feature nutzen zu können, benötigen Sie in Ihrer SharePoint Farm die Reporting Services und PowerPivot Services. Im Normalfall ist es so, dass PowerView von den Reporting Services bereitgestellt wird, sollte man allerdings diese Feature in den Excel 2013 nutzen, ist für das Rendern der Datei PowerPivot verantwortlich. Diesen kleinen – aber doch relevanten Unterschied, sollte man bei der Planung der Infrastruktur immer beachten. So kann die Datenbank des PowerPivot Server doch auch erheblich wachsen.  Danach werden Ihnen die Dokumente auch wie gewünscht angezeigt. Die Installation dieser Features werde ich in einem gesonderten Blog-Artikel/n einmal näher erläutern.

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Über T.Blankertz

Torben Blankertz lebt mit seiner Familie in Erkelenz im Kreis Heinsberg am linken Niederrhein. Hauptberuflich ist er bei der Firma Bechtle IT-Systemhaus Köln im Microsoft Competence Team als IT-Consultant im Enterprise-Segment tätig.Während seiner Ausbildung an der Akademie für Information- und Telekommunikationstechnik zu Essen entwickelte er seinen Schwerpunkt im IT-Controlling: Ermittlung von Projektfortschritten und dessen Wirtschaftlichkeit mit der Ertragswertanalyse (Earned Value). Während der Ausbildung war er als technischer Projektleiter bei einem Dienstleistungsunternehmen in der Umweltbranche tätig. Dort konnte er seine technische Expertise in den Technologien Linux, Microsoft und Citrix ausbauen und vertiefen. Nach der Ausbildung wechselte er in den Raum Köln, wo er als Projektmanager und Berater für Projektmanagement in den Bereichen ITC-Migrations- und ITC-Integrationsprojekte sowie Rollouts mit dem Schwerpunkt Microsoft Technologien eingesetzt wurde. Für die Abwicklung der Projekte war er federführend verantwortlich und richtete dabei seinen Fokus auf die Projktmanagementmethode PRINCE2. Seit 2006 richtet er sein Interesse auf die Umsetzung der Projektmanagementmethoden PRINCE2 und deren Umsetzung mit den entsprechenden Projektmanagementtechnologien aus. Bedingt durch diesen Fokus, ist er auch als Technologieberater für die Produkte: SharePoint und Project Server und deren benötigten Infrastruktur tätig. Seit 2008 doziert er an der Akademie für Informations- und Telekommunikationstechnik zu Essen in den Fächern IT-Controlling, IT-Qualitätsmanagement und IT-Risikomanagement sowie Microsoft Project.
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