Teil 2 – Installation eines Windows Server 2003 Cluster

Nachdem wir nun die Grundlagen für die Bereitstellung des Clusters in meinem ersten Teil geschaffen haben, können wir nun in diesem zweiten Teil den Windows Cluster bereitstellen. Sollten Sie noch nicht die Grundlagen erstellt haben, können Sie diese hier nachlesen.

Achtung: Bevor wir beginnen, sollte der Node 2 immer noch heruntergefahren sein. Sollte dem nicht so sein, so fahren Sie diesen bitte herunter, bevor Sie mit den folgenden Schritten beginnen.

Öffnen Sie nun die Clusterverwaltung auf dem Node1 (BL-SRV2003-01). Wählen Sie innerhalb der Startfenster aus, dass Sie ein neues Cluster erstellen wollen und klicken Sie anschließend auf “OK”.

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Der Assistent wird nun gestartet. Lesen Sie bei Bedarf den Inhalt durch und klicken Sie dann auf “Weiter”.

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Vergeben Sie nun einen Clusternamen. In meinem Beispiel nenne ich das Cluster “SQL”, da hier zu einem späteren Zeitpunkt ein SQL-Cluster installiert werden soll.

Achtung: Bitte stellen Sie sicher, dass der Cluster-Namen noch nicht in Ihrem Netzwerk existiert. Sollte dem so sein, löschen Sie den DNS Eintrag aus Ihren DNS Server.

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Wählen Sie nun das erste Cluster-Konten aus. In meinem Beispiel ist das der erste Windows 2003 R2 Server mit dem Namen “BL-SRV3003-01”. Geben Sie nun Ihren Server hier an und klicken Sie auf “Weiter”.

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Als nächstes wird die Cluster-Konfiguration analysiert. Nach der erfolgreichen Analyse sollte die Darstellung wie folgt aussehen. Sollten Sie hier Fehlermeldungen erhalten, überprüfen Sie Ihre Serverkonfigurationen und führen Sie den Assistenten anschließend erneut aus. Klicken Sie nach erfolgreichen abschließen der Überprüfung  auf “Weiter”.

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Vergeben Sie nun eine eindeutige IP für das Cluster. Achten Sie darauf, dass die IP-Adresse noch nicht in Ihrem Netzwerk existiert. Klicken Sie anschließend auf “Weiter”.

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Geben Sie nun das Clusterdienstkonto an. Bitte achten Sie darauf, dass das Konto auf dem jeweiligen Cluster-Knoten der Gruppe “Lokale Administratoren” angehört. In meinem Beispiel handelt es sich um das Konto, welches wir im oberen Teil angelegt haben. Geben Sie nun Ihr Dienstkonto hier ein und klicken Sie anschließend auf “Weiter”.

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Der Assistent zeigt Ihnen nun die ausgewählte Konfiguration für das Failovercluster. Bevor Sie nun auf “Weiter” klicken, überprüfen Sie bitte, ob das richtige Quorum Laufwerk ausgewählt wurde. Klicken Sie hierzu auf “Quorum” und überprüfen Sie die Einstellung. Sollte hier nicht das gewünschte Laufwerk ausgewählt sein, so wählen Sie es aus und klicken Sie anschließend auf “Weiter”.

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Nun wird durch den Assistenten das Cluster eingerichtet. Nach erfolgreicher Erstellung, sollte die Anzeige wie folgt aussehen. Klicken Sie nun auf “Weiter”.

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Schließen Sie nun den Assistenten, indem Sie auf “Fertig stellen”. Sie haben hier auch noch einmal die Möglichkeit, das Bereitstellungsprotokoll einzusehen. Klicken Sie hierzu auf “Protokoll anzeigen”. Klicken sie anschließend auf “Fertig stellen”.

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Starten Sie nun Node 2. Wechseln Sie wieder auf  Node 1 und öffnen Sie erneut die Clusterverwaltung. Gehen Sie mit der rechten Maus auf Ihr eingerichtetes Cluster “SQL” und wählen Sie im Kontextmenü den Eintrag “NEU –> Knoten” aus.

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Es öffnet sich erneut der Assistent. Lesen Sie bei Bedarf den Inhalt der Willkommensnachricht durch und klicken Sie anschließend auf “Weiter”.

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Geben Sie nun den Namen Ihres Node 2 ein. Sollten Sie diesen nicht wissen, können Sie auch über die Option “Durchsuchen” gehen. Klicken Sie danach auf “Hinzufügen” und danach auf “Weiter”.

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Nun  wird die Konfiguration auf die Anforderungen überprüft. Danach sollte die Einstellung wie folgt aussehen. Sollte der Assistent Probleme erkannt haben, so versuchen Sie diese zu beheben und  klicken Sie dann auf “Weiter”.

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Geben Sie nun das Kennwort des Clusterdienstkonto ein. Klicken Sie anschließend auf “Weiter”.

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Überprüfen Sie nun die vorgeschlagene Konfiguration. Sollten Sie damit einverstanden sein, klicken Sie bitte auf “Weiter”.

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Der Knoten wird nun dem Cluster hinzugefügt. Bei einer erfolgreichen Integration sollte Ihre Ansicht wie abgebildet aussehen. Sollten vom Assistenten hierbei Probleme erkannt worden sein, so überprüfen Sie diese. Beseitigen Sie eventuelle Probleme und führen Sie die Assistenten dann erneut aus. Klicken Sie bei erfolgreicher Integration auf “Weiter”.

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Schließen Sie den Assistenten, indem Sie auf “Weiter”.

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Nun haben Sie den Server den Custer hinzugefügt. Ihre Ansicht sollte nun wie dargestellt aussehen.

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Sie können nun das Cluster überprüfen. Klicken Sie hierzu mit der rechten Maustaste auf die Cluster-Gruppe Ihres Quorums. Wählen Sie im Kontextmenü die Option “Gruppe verschieben”. Die Cluster-Gruppe sollte nun auf Node 2 ausgeführt werden.

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Wir sind nun mit der Grundkonfiguration des Failover-Cluster fertig. In meinem nächsten Beitrag werden wir nun die Installation eines SQL Server 2005 in dem Cluster durchführen.

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Über T.Blankertz

Torben Blankertz lebt mit seiner Familie in Erkelenz im Kreis Heinsberg am linken Niederrhein. Hauptberuflich ist er bei der Firma Bechtle IT-Systemhaus Köln im Microsoft Competence Team als IT-Consultant im Enterprise-Segment tätig.Während seiner Ausbildung an der Akademie für Information- und Telekommunikationstechnik zu Essen entwickelte er seinen Schwerpunkt im IT-Controlling: Ermittlung von Projektfortschritten und dessen Wirtschaftlichkeit mit der Ertragswertanalyse (Earned Value). Während der Ausbildung war er als technischer Projektleiter bei einem Dienstleistungsunternehmen in der Umweltbranche tätig. Dort konnte er seine technische Expertise in den Technologien Linux, Microsoft und Citrix ausbauen und vertiefen. Nach der Ausbildung wechselte er in den Raum Köln, wo er als Projektmanager und Berater für Projektmanagement in den Bereichen ITC-Migrations- und ITC-Integrationsprojekte sowie Rollouts mit dem Schwerpunkt Microsoft Technologien eingesetzt wurde. Für die Abwicklung der Projekte war er federführend verantwortlich und richtete dabei seinen Fokus auf die Projktmanagementmethode PRINCE2. Seit 2006 richtet er sein Interesse auf die Umsetzung der Projektmanagementmethoden PRINCE2 und deren Umsetzung mit den entsprechenden Projektmanagementtechnologien aus. Bedingt durch diesen Fokus, ist er auch als Technologieberater für die Produkte: SharePoint und Project Server und deren benötigten Infrastruktur tätig. Seit 2008 doziert er an der Akademie für Informations- und Telekommunikationstechnik zu Essen in den Fächern IT-Controlling, IT-Qualitätsmanagement und IT-Risikomanagement sowie Microsoft Project.
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