Installation eines SQL 2005 Cluster auf Windows Server 2003 R2

In meinen vorherigen Beitrag, haben wir den Cluster Service aufgebaut und den Distributed Transaction Coordinator (DTC) innerhalb des Windows Server 2003 Cluster bereitgestellt. Nun werden wir den SQL Server 2005 Enterprise installieren. Hier weicht die Installationsweise auch etwas von der gewohnten Clusterinstallation unter SQL Server 2008 R2 bzw. 2012 ab. Bevor wir beginnen vergewissern Sie sich, dass Sie als Administrator diese Arbeiten ausführen müssen. Ebenfalls benötigen wir noch eine Gruppe innerhalb des Active Directory in dem das Dienstkonto dann hinzugefügt wird.

Legen Sie aus diesem Grunde zuerst eine Gruppe für die Installation an. In meinem Beispiel nenne ich die Gruppe “SQLGroup”. Hierbei handelt es sich um eine normale AD-Groupe.

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Ebenfalls benötigen wir noch ein Dienstkonto für die Datenbank Engine. In meinem Beispiel wähle ich SQLDBEngine, wie auch in der oberen Grafik dargestellt wird.  Hierbei handelt es sich auch um einen normalen Benutzer mit der Berechtigung Domänen-User.

Legen Sie nun die Image CD ein oder starten Sie die ISO Datei auf Note 1. Wählen Sie dann die Option “Serverkomponenten, Tools, Onlinedokumentationen und Beispiele” aus.

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Lesen Sie nun den Endbenutzer-Lizenzvertrag aufmerksam durch. Sollten Sie mit diesem einverstanden sein, so bestätigen Sie dies, indem Sie den Haken bei “Ich stimme den Bestimmungen des Lizenzvertrages zu” setzen.

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Sollte auf Ihrem Server nicht das .NET Framework 2.0 installiert sein, so wird dies nun von der Installationsroutine bereitgestellt. Klicken Sie auf “Installieren”. Dies kann je nach Umgebung einige Zeit in Anspruch nehmen.

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Klicken Sie nach der Installation auf “Weiter”.

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Nachdem der Computer überprüft wurde, startet der Assistent für die Bereitstellung. Klicken Sie beim Öffnen des Willkommensfenster auf “Weiter”.

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Nun erfolgt die Systemkonfigurationsüberprüfung. Klicken Sie bei Erfolg auf “Weiter”. Es kann hierbei zu Warnmeldungen kommen. Zum Beispiel wenn die Systemkonfiguration nicht den mindest Anforderungen entspricht oder kein IIS bereitgestellt wurde. Solange hier keine  Fehler angezeigt werden, kann die Bereitstellung erfolgen.

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Geben Sie nun Ihre Firma ein und kontrollieren Sie, ob die Seriennummer mit der erworbenen übereinstimmt. Klicken Sie anschließend auf “Weiter”.

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Wählen Sie nun die Komponenten, die Sie im Cluster installieren wollen. In meinem Beispiel möchte ich nur das DB-Modul installieren. Sollten Sie weitere Feature hinzufügen wollen, so klicken Sie “Erweitert”.

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Wählen Sie hier weitere Optionen. Zum Beispiel können Sie hier die Verwaltungstools bereitstellen. Klicken Sie anschließend auf “Weiter”.

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Geben Sie nun einen Namen für das SQL-Cluster ein. Über diesen Namen wird dann das Cluster im DNS Server registriert. In meinem Beispiel nehme ich den Namen “SQLCLUSTER”. Achten Sie darauf, dass der Namen nicht schon in Ihrer Umgebung existiert. Klicken Sie anschließend auf “Weiter”.

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Vergeben Sie nun die IP-Adresse für das SQL-Cluster. Achten Sie darauf, dass die IP-Adresse noch nicht in Ihrem Netzwerkverwendet wird. Ebenfalls sollten Sie die richtige Netzwerkschnittstelle eingeben. Klicken Sie danach auf “Hinzufügen” und danach auf “Weiter”

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Wählen Sie nun das Laufwerk aus, welches Sie für die Bereitstellung nutzen wollen. In meinem Beispiel nehme ich die Gruppe1, da die anderen Clustergruppen schon von dem Quorum und das MSDTC-Cluster von Distributed Transaction Coordinator benutzt wird. Klicken Sie anschließend auf “Weiter”.

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Wählen Sie nun die Knoten aus, die in das Cluster hinzugefügt werden sollen. In meinem Beispiel habe ich nur ein Konten, aus diesem Grund klicke ich hier auf “Weiter”.

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Geben Sie nun das Kennwort des Administrator ein. Achtung: Sie müssen die Bereitstellung als Administrator durchführen.

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Geben Sie nun das Dienstkonto an, unter dem die Dienste laufen sollen. Sollten Sie die Breiststellung in einer Produktivumgebung durchführen, so sollten Sie für jeden Dienst ein Benutzer Account wählen. Klicken Sie anschließend auf “Weiter”.

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Geben Sie nun die Gruppe an, unter dieser die SerivceAccount hinzugetragen werden sollen. Hierbei handelt es sich um die oben angelegte Gruppe. Klicken Sie anschließend auf “Weiter”.

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Ich entscheide mich bei Authentifizierungsmethode meines SQL Servers für den “Gemischten Modus”. Sollten Sie diesen auch nutzen wollen, so markieren Sie diese Option und tragen Sie ein Kennwort ein. Klicken Sie anschließend auf “Weiter”.

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Wählen Sie nun die Sortierungsreienfolge für den SQL Server. In meinem Beispiel belasse ich die Grundkonfiguration. Klicken Sie auf “Weiter”.

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Sollten Sie die Einstellung der Fehler- und Verwendungsberichte ändern wollen, so markieren Sie diese und klicken Sie dann auf “Weiter”.

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Klicken Sie nun auf “Installieren”.

Achtung: Hierbei kann es vorkommen, dass Sie die Fehlermeldung erhalten, dass die Aufgabe auf dem Node2 nicht gestartet werden konnte. Prüfe Sie dann, ob der Service “Taskplaner” unter den Diensten gestartet wurde. Sollte dem So sein und es immer noch nicht funktioniert, starten Sie beide Nodes neu.

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Die Bereitstellung wird gestartet.

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Nachdem die Installation erfolgreich abgeschlossen wurde, sollte das Infofenster wie folgt aussehen. Sie haben im oberen Bereich die Möglichkeit, hier die Protokolle von beiden Nodes anzuzeigen.

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Sollten Sie sich das Protokoll noch anzeigen lassen wollen, klicken Sie auf den Link “Zusammenfassung”. Klicken Sie danach auf “Fertig stellen.

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Herzlichen Glückwunsch, Ihr SQL Cluster ist nun einsatzbereit!

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Über T.Blankertz

Torben Blankertz lebt mit seiner Familie in Erkelenz im Kreis Heinsberg am linken Niederrhein. Hauptberuflich ist er bei der Firma Bechtle IT-Systemhaus Köln im Microsoft Competence Team als IT-Consultant im Enterprise-Segment tätig.Während seiner Ausbildung an der Akademie für Information- und Telekommunikationstechnik zu Essen entwickelte er seinen Schwerpunkt im IT-Controlling: Ermittlung von Projektfortschritten und dessen Wirtschaftlichkeit mit der Ertragswertanalyse (Earned Value). Während der Ausbildung war er als technischer Projektleiter bei einem Dienstleistungsunternehmen in der Umweltbranche tätig. Dort konnte er seine technische Expertise in den Technologien Linux, Microsoft und Citrix ausbauen und vertiefen. Nach der Ausbildung wechselte er in den Raum Köln, wo er als Projektmanager und Berater für Projektmanagement in den Bereichen ITC-Migrations- und ITC-Integrationsprojekte sowie Rollouts mit dem Schwerpunkt Microsoft Technologien eingesetzt wurde. Für die Abwicklung der Projekte war er federführend verantwortlich und richtete dabei seinen Fokus auf die Projktmanagementmethode PRINCE2. Seit 2006 richtet er sein Interesse auf die Umsetzung der Projektmanagementmethoden PRINCE2 und deren Umsetzung mit den entsprechenden Projektmanagementtechnologien aus. Bedingt durch diesen Fokus, ist er auch als Technologieberater für die Produkte: SharePoint und Project Server und deren benötigten Infrastruktur tätig. Seit 2008 doziert er an der Akademie für Informations- und Telekommunikationstechnik zu Essen in den Fächern IT-Controlling, IT-Qualitätsmanagement und IT-Risikomanagement sowie Microsoft Project.
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