Teil I – Microsoft Azure und Project 2013

Da hat es mich auch vor einiger Zeit erwischt. Ich wollte schnell aufstehen und was passiert? Meine externe Festplatte fällt auf den Boden. Das schlimme daran, meine komplette Project Server 2013 Demoumgebung war auf der Festplatte. Nachdem ich dann einige Zeit in die Demoumgebung investiert hatte, kam mir die Idee, warum eigentlich nicht Azure für meine Demoumgebung nutzen. Dies hat den Vorteil, dass Datenverlust wie die meinigen der Vergangenheit angehören. Im Gegensatz zu Office 365 (SAAS) ist Azure eine IAAS (Infrastructure as a Service) Lösung. In meinem nächsten Beiträgen, möchte ich Ihnen zeigen, wie Sie Microsoft SharePoint Foundation 2013 bereitstellen können um dann Ihre Projektpläne aus Project heraus veröffentlichen können.

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Aber zunächst möchte ich Ihnen einen kurzen Einblick geben, wie einfach Sie einen Server auf Microsoft Azure bereitstellen können. Ein Microsoft Test-Account mit einem momentanen Guthaben von 150€ können Sie sich hier einrichten. Je nach MSDN-Subscription können Sie auch hier eine Demoumgebung nutzen. Melden Sie sich nach der Einrichtung an Windows Azure an. Klicken Sie nun auf der linken Seite auf den Link “Virtuelle Computer”. Klicken Sie nun auf den Link “Virtuelle Computer” erstellen.  

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Nun haben Sie die Möglichkeit den Server anzulegen. Wählen Sie hierzu den Pfad “Server –> Virtuelle Computer –> Schnellerfassung”. Geben Sie nun unter “DNS.Name” einen gewünschten Namen ein. In meinem Beispiel “bl-asz-01”.

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Wählen Sie unter Build die Serverversion aus, die Sie bereitstellen wollen. Hier haben Sie auch die Möglichkeit diverse Linux-Versionen auszuwählen.

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Geben Sie die gewünschte Größe an, die Sie für die Maschine vorgesehen haben. Geben Sie nun einen Benutzername für den “lokalen Administrator” ein. Vergeben Sie ein Administratorenkennwort.

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Wählen Sie unter der Rubrik “Region/Affinitätsgruppe” das Rechenzentrum aus, in dem der virtuelle Server installiert werden soll. Klicken Sie anschließend auf “Virtuellen Computer erstellen”. 

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Jetzt wird der Server bereitgestellt. Sobald Sie in der Spalte “Status” die Information “Wird ausgeführt erhalten, können Sie sich über eine Remote Desktopverbindung auf den Server verbinden.

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In der rechten unteren Ecke erhalten Sie über eine Equalizeranimation den aktuellen Status der Bereitstellung. Klicken Sie mit der Maus auf die Aufgabeninformationen.

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Wie Sie erkennen können, wurde der Server erfolgreich bereitgestellt. Klicken Sie nun auf “OK”, um das Fenster zu schließen.

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Klicken Sie nun im unteren Bereich auf die Option “Verbinden”.

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Klicken Sie bei der Sicherheitsfrage auf “Öffnen”.

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Sie können sich nun mit dem Server verbinden.

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Was auf den ersten Blick schon mal sehr schön aussieht, ist auf den zweiten Blick natürlich nicht besonders praxistauglich. Erstens haben wir kein Netzwerk und zweitens fehlen uns die entsprechenden Server zum Betreiben einer Infrastruktur. In meinem nächsten Blockbeiträgen werden wir zuerst eine Netzwerkumgebung aufbauen, eine VPN Verbindung einrichten, um dann direkt von unserer Infrastruktur auf den SharePoint Foundation zuzugreifen. Natürlich benötigen wir hierzu noch einen AD und einen SQL Server 2012 in unsere Umgebung.

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Über T.Blankertz

Torben Blankertz lebt mit seiner Familie in Erkelenz im Kreis Heinsberg am linken Niederrhein. Hauptberuflich ist er bei der Firma Bechtle IT-Systemhaus Köln im Microsoft Competence Team als IT-Consultant im Enterprise-Segment tätig.Während seiner Ausbildung an der Akademie für Information- und Telekommunikationstechnik zu Essen entwickelte er seinen Schwerpunkt im IT-Controlling: Ermittlung von Projektfortschritten und dessen Wirtschaftlichkeit mit der Ertragswertanalyse (Earned Value). Während der Ausbildung war er als technischer Projektleiter bei einem Dienstleistungsunternehmen in der Umweltbranche tätig. Dort konnte er seine technische Expertise in den Technologien Linux, Microsoft und Citrix ausbauen und vertiefen. Nach der Ausbildung wechselte er in den Raum Köln, wo er als Projektmanager und Berater für Projektmanagement in den Bereichen ITC-Migrations- und ITC-Integrationsprojekte sowie Rollouts mit dem Schwerpunkt Microsoft Technologien eingesetzt wurde. Für die Abwicklung der Projekte war er federführend verantwortlich und richtete dabei seinen Fokus auf die Projktmanagementmethode PRINCE2. Seit 2006 richtet er sein Interesse auf die Umsetzung der Projektmanagementmethoden PRINCE2 und deren Umsetzung mit den entsprechenden Projektmanagementtechnologien aus. Bedingt durch diesen Fokus, ist er auch als Technologieberater für die Produkte: SharePoint und Project Server und deren benötigten Infrastruktur tätig. Seit 2008 doziert er an der Akademie für Informations- und Telekommunikationstechnik zu Essen in den Fächern IT-Controlling, IT-Qualitätsmanagement und IT-Risikomanagement sowie Microsoft Project.
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