Teil 4-Bereitstellung von Project 2013 und Project Pro für Office 365 über den SCCM 2012 R2

Nachdem wir nun den System Center Configurations Manager 2012 R2 auf dem Server installiert haben, müssen wir nun die Konfiguration vornehmen.

Als erstes werden wir eine Grenze erstellen. Hierdurch vergeben wir einen IP-Adressbereich, für den sich der SCCM 2012 R2 verantwortlich fühlen soll. Klicken Sie hierzu im unteren Bereich auf Verwaltung. Expandieren Sie dann den Bereich “Hierachiekonfiguration”, markieren Sie die Option “Grenzen” und klicken Sie die rechte Maustaste. Wählen Sie nun im Kontextmenü die Option “Grenzen erstellen”.

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Geben Sie nun einen Namen, die IP-Adresse und das Subnetz ein. Die Subnetz-ID wird automatisch berechnet. Klicken Sie nun auf “OK”.

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Geben Sie nun als nächstes eine Begrenzungsgruppe an. Markieren Sie hierzu auf der rechten Seite die Option “Begrenzungsgruppe”. Klicken Sie nun die rechte Maustaste und wählen Sie im Kontextmenü die Option “Begrenzungsgruppe erstellen”.

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Geben Sie nun einen Namen für die Begrenzungsgruppe ein. In meinem Beispiel “Demo-Umgebung”. Klicken Sie anschließend auf den Button “Hinzufügen” und wählen Sie dann die zuvor erstellte Grenze aus. Klicken Sie anschließend auf “OK”.

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Klicken Sie nun im oberen Bereich auf die die Registerkarte “Referenzen”. Wählen Sie dann im unteren Bereich den Button “Hinzufügen”. Wählen Sie nun Ihren Standortserver aus. In meinem Beispiel “b-scm-01”. Klicken Sie anschließend auf “Ok”.

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Markieren Sie anschließend die Option “Diese Begrenzungsgruppe für die Standortzuweisung verwenden”. Wählen Sie unter zugewiesener Standort Ihren Standort aus. Klicken Sie nun auf “OK”.

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Richten Sie nun die Synchronisation für die Benutzer und Divices ein. Klicken Sie hierzu auf der linken Seite innerhalb des Arbeitsbereiches auf die Option “Verwaltung” und dann innerhalb des Navigationsbereiches auf die Option “Ermittlungsmethode”.

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Klicken Sie nun mit der rechten Maustaste “Active Directory-Systemermittlung”. Wählen Sie in dem sich öffnenden Kontextmenü die Option “Eigenschaften”. Setzen Sie nun den Haken bei “Active Directory-Systemermittlung aktivieren”. Geben Sie nun den Ort für die Actvie Directrory Suche an. Klicken Sie hierzu auf die Registerkachel “Allgemein”. Wählen Sie dann den gelben Stern in der Mitte und wählen Sie Ihren Domänennamen aus. Sie können auch hier andere “OU” eingeben. Schließen Sie danach wieder die zwei Fenster.

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Schließen Sie nun ebenfalls das Fenster “Eigenschaften von Active Directory-Systemermittlung”. Bestätigen Sie die sich öffnende Abfrage mit “Ja”. Gehen Sie nun mit der rechten Maustaste auf die Option “Active Directory-Benutzerermittlung”. Wählen Sie im Kontextmenü die Option “Eigenschaften”. Geben Sie nun auf die gleichen Weise den Suchpfad für die Benutzer ein. Schließen Sie danach wieder alle Fenster und bestätigen Sie die Sicherheitsabfrage mit “Ja”.

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Kontrollieren Sie nun, ob die Synchronisation funktioniert. Klicken Sie hierzu auf die Option “Betsand und Kompatibilität” innerhalb des Arbeitsbereiches. Extrahieren Sie die Option “Übersicht” und klicken Sie dann auf die Option “Geräte”. Wie Sie sehen, wurden ihre Server und Client’s synchronisiert.

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Klicken Sie nun auf die Optionen “Benutzer”, hier können Sie sehen, dass die Benutzer synchronisiert wurden.

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Nehmen Sie nun eine benutzerdefinierte Geräteclienteinstellung an. Klicken Sie hierzu innerhalb des Arbeitsbereiches auf “Verwalten” und klicken Sie dann mit der rechten Maustaste auf die Option “Clienteinstellungen”.  Wählen Sie im Kontextmenü die Option “Benutzerdefinierte Geräteclienteinstellung erstellen”.

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Geben Sie nun einen Namen für die Policy ein. In meinem Beispiel nenne ich die Policy – “Standard Client Policy”. Markieren Sie nun die angezeigten Features.

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Nachdem Sie die Features angehakt haben, können Sie auf der rechten Seite die Optionen für die persönliche Einstellung vornehmen.  Ändern Sie hier die folgenden Einstellungen. Klicken Sie nun auf die Option “Clientrichtline”. Ändern Sie die Option “Clientrichtlinien-Abrufintervall (Minuten) auf den Wert 15.

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Klicken Sie auf die Option “Kompatibilitätseinstellungen”. Ändern Sie dort den Wert unter Benutzerdaten und –Profile aktivieren auf “Ja”.

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Klicken Sie nun auf die Option “Hardwareinventure”. Ändern Sie hier den Standardwert von 7 Tagen auf 2 Tage. Klicken Sie hierzu auf den Button “Zeitplan” und geben Sie den Wert 2 ein.

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Da ich zu einem späteren Zeitpunkt EXE-Dateien mit inventarisieren möchte, muss ich die Dateiendung mit in die Inventarisierung aufnehmen. Klicken Sie hierzu auf den Button “Typen festlegen”.

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Klicken Sie nun wieder auf den gelben Stern und geben Sie wie in der Abbildung dargestellt die Endung “*exe” ein. Klicken Sie anschließend auf “OK”.

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Klicken Sie zum Abschluss auf die Option “Affinität zwischen Benutzer und Geräte”. Ändern Sie hier den Wert unter “Affinität zwischen Benutzer und Gerät automatisch aus Verwendungsdaten konfigurieren” auf “Ja”. Klicken Sie anschließend auf “Ok” und bestätigen Sie den darauf folgenden Hinweis mit “Ok”.

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Als nächstes werden wir nun die Konfiguration des Distributed-Point vornehmen.

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Über T.Blankertz

Torben Blankertz lebt mit seiner Familie in Erkelenz im Kreis Heinsberg am linken Niederrhein. Hauptberuflich ist er bei der Firma Bechtle IT-Systemhaus Köln im Microsoft Competence Team als IT-Consultant im Enterprise-Segment tätig.Während seiner Ausbildung an der Akademie für Information- und Telekommunikationstechnik zu Essen entwickelte er seinen Schwerpunkt im IT-Controlling: Ermittlung von Projektfortschritten und dessen Wirtschaftlichkeit mit der Ertragswertanalyse (Earned Value). Während der Ausbildung war er als technischer Projektleiter bei einem Dienstleistungsunternehmen in der Umweltbranche tätig. Dort konnte er seine technische Expertise in den Technologien Linux, Microsoft und Citrix ausbauen und vertiefen. Nach der Ausbildung wechselte er in den Raum Köln, wo er als Projektmanager und Berater für Projektmanagement in den Bereichen ITC-Migrations- und ITC-Integrationsprojekte sowie Rollouts mit dem Schwerpunkt Microsoft Technologien eingesetzt wurde. Für die Abwicklung der Projekte war er federführend verantwortlich und richtete dabei seinen Fokus auf die Projktmanagementmethode PRINCE2. Seit 2006 richtet er sein Interesse auf die Umsetzung der Projektmanagementmethoden PRINCE2 und deren Umsetzung mit den entsprechenden Projektmanagementtechnologien aus. Bedingt durch diesen Fokus, ist er auch als Technologieberater für die Produkte: SharePoint und Project Server und deren benötigten Infrastruktur tätig. Seit 2008 doziert er an der Akademie für Informations- und Telekommunikationstechnik zu Essen in den Fächern IT-Controlling, IT-Qualitätsmanagement und IT-Risikomanagement sowie Microsoft Project.
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