Teil 1–Konfiguration von PowerPivot unter Project Server 2013

Mit der Microsoft Project PowerPivot Feature erhalten Sie ein weiteres Business Inteligence Feature des SharePoint Server – bzw. Project Server 2013. Durch dieses Feature können Sie Daten in Excel 2013 in PowerPivot bzw. PowerView aufbereiten und dann Ihren Projektteilnehmern, Lenkungsausschüssen oder anderen Interessenparteien anbieten. Sie könne PowerPivot auch in Excel 2010 verwenden, benötigen hierzu aber das Add-In. Was benötigen Sie nun in Ihrer Infrastruktur um PowerPivot nutzen zu können? Wie kann es anders sein, ist das Feature ein SQL Server Enterprise Feature. Aus diesem Grund benötigen Sie nicht nur den SQL Server 2012 Enterprise, sondern auch den SharePoint Server Enterprise, den Sie in Bezug des Project Server ja schon verwenden.

Leider finden Sie weder in der deutschsprachigen noch in der englischsprachigen Fachliteratur Anleitung für die Installation des Features. Sollten Sie den Project Server 2013 sogar nach diesen Anleitungen installiert haben, ohne die Bereitstellung des PowerPivot-Feature, erhalten Sie beim öffnen einiger Standardtemplates die folgende Anzeige:

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Ich berichtete hierzu im einem Blog (Artikel). Nun möchte ich Ihnen in der Blogreihe zeigen, wie Sie PowerPivot bereitstellen können.

Infrastruktur

Um diese Beispiele umzusetzen, gehe ich davon aus, dass die folgende Infrastruktur schon zur Verfügung steht.

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Wie in der Grafik dargestellt, werden wir in diesem Blogbeitrag die SQL-Server PowerPivot Instanz bereitstellen.

Installation der SQL PowerPivot Instanz

Legen Sie Ihre SQL-Server 2012 Enterprise SP1 ISO Datei in Ihr Laufwerk ein und führen Sie die Setup-Datei aus. Klicken Sie nun auf  der linken Seite die Option “Installation”. Klicken Sie danach auf der rechten Seite die Option “Neue eigenständige SQL Server Installation oder Hinzufügen von Funktionen zu einer vorhandenen Installation”.

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Die Setupregel versucht nun im ersten Schritt eventuelle Probleme zu identifizieren, die bei der Installation der Unterstützungsdateien für das SQL-Setup auftreten können. Klicken Sie danach auf “OK”.

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Danach werden die Setup-Dateien bereitgestellt und die Setupgestartet. Im nächsten Schritt wird Überprüft, ob der Server die IST-Anforderungen erfüllt.  Da mein Server keine Internetverbindung besitzt, erhalte ich die folgenden Warnmeldungen. Klicken Sie anschließend auf “Weiter”.

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Wählen Sie nun, dass Sie einen SQL Server 2012 neu installieren wollen. Klicken Sie anschließend auf “Weiter”.

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Als nächstes wird Ihnen die Möglichkeit gegeben, zwischen Ihrer Enterprise-Version oder – zum Beispiel, einer Evaluierungsversion zu entscheiden. Klicken Sie auf “Weiter”.

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Lesen Sie nun die Lizenzbestimmungen aufmerksam durch. Sollten Sie mit diesen einverstanden sein, klicken Sie bitte auf “Ich akzeptiere die Lizenzbestimmungen” und dann auf “Weiter”.

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Wählen Sie nun die Option “SQL Server PowerPivot für SharePoint” aus und klicken Sie auf “Weiter”.

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Belassen Sie alle Einstellungen und klicken Sie auf “Weiter”.

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Die Installationsregeln werden jetzt noch einmal alle Überprüft. Klicken Sie auf “Details einblenden” und kontrollieren Sie die Überprüfung. Klicken Sie danach auf “Weiter”.

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Achtung. Sollte die folgende Meldung angezeigt werden, liegt das daran, das PowerPivot keine vorhandene SharePoint 2013 Datenbanken  findet. Sie können die Konfiguration erst nach der SharePoint Bereitstellung durchführen.

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Belassen Sie die Standardeinstellungen und klicken Sie auf “Weiter”.

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Überprüfen Sie nun einmal, ob der Speicherbedarf stimmt und klicken Sie auf “Weiter”.

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Geben Sie nun ein ServiceAccount fü die Analyse Services an. Dies sollte ein Domänen Account sein. Geben Sie das dazugehörige Kennwort ein und klicken Sie auf “Weiter”.

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Geben Sie unter Serverkonfiguration den Admin für den späteren Zugriff ein. Klicken Sie danach auf Datenverzeichnisse und passen Sie die Pfade an Ihre Anforderungen an.

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Geben Sie nun ein, ob Sie Fehlermeldungen an Microsoft übermitteln wollen. Normalerweise aktiviere ich das Feature immer, da Microsoft so die Produkte verbessern kann. Allerdings ist der Server wie oben schon erwähnt nicht mit dem Internet verbunden. Aus dem Grund klicken ich nur auf “Weiter”.

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Abschließend wird die Installationsregel noch einmal überprüft. Klicken Sie auf “Weiter”.

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Überprüfen Sie noch einmal Ihre Einstellungen und klicken Sie anschließend auf “Installieren”

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Die erfolgreiche Installation wird Ihnen wie folgt angezeigt. Klicken Sie anschließend auf “Schließen”. Sollten Sie das Protokoll einsehen wollen, so klicken Sie auf den markierten Link.

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Achtung: Sie müssen nun das aktuelle CU für den SQL Server 2012 einspielen. In meinem Lab habe ich es mit dem CU4 geschafft eine funktionierende Konfiguration vorzunehmen. In dem hier beschriebenem Szenario verwende ich das CU9, welches Sie hier herunterladen können.

Stellen Sie nun eine Verbindung mit PowerPivot Instanz her. Öffnen Sie hierzu das SQL-Management Studio. Wählen Sie als Servertyp die Analyse Services aus und geben Sie als Servername den Server gefolgt mit der POWERPIVOT Instanz an. Klicken Sie danach auf “Verbinden”.

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Sie sollten nun mit der POWERPIVOT-Instanz verbunden sein.

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In meinem nächsten Blog Beitrag werden wir nun die Reporting Services im SharePoint Server bzw. Project Server bereitstellen.

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Über T.Blankertz

Torben Blankertz lebt mit seiner Familie in Erkelenz im Kreis Heinsberg am linken Niederrhein. Hauptberuflich ist er bei der Firma Bechtle IT-Systemhaus Köln im Microsoft Competence Team als IT-Consultant im Enterprise-Segment tätig.Während seiner Ausbildung an der Akademie für Information- und Telekommunikationstechnik zu Essen entwickelte er seinen Schwerpunkt im IT-Controlling: Ermittlung von Projektfortschritten und dessen Wirtschaftlichkeit mit der Ertragswertanalyse (Earned Value). Während der Ausbildung war er als technischer Projektleiter bei einem Dienstleistungsunternehmen in der Umweltbranche tätig. Dort konnte er seine technische Expertise in den Technologien Linux, Microsoft und Citrix ausbauen und vertiefen. Nach der Ausbildung wechselte er in den Raum Köln, wo er als Projektmanager und Berater für Projektmanagement in den Bereichen ITC-Migrations- und ITC-Integrationsprojekte sowie Rollouts mit dem Schwerpunkt Microsoft Technologien eingesetzt wurde. Für die Abwicklung der Projekte war er federführend verantwortlich und richtete dabei seinen Fokus auf die Projktmanagementmethode PRINCE2. Seit 2006 richtet er sein Interesse auf die Umsetzung der Projektmanagementmethoden PRINCE2 und deren Umsetzung mit den entsprechenden Projektmanagementtechnologien aus. Bedingt durch diesen Fokus, ist er auch als Technologieberater für die Produkte: SharePoint und Project Server und deren benötigten Infrastruktur tätig. Seit 2008 doziert er an der Akademie für Informations- und Telekommunikationstechnik zu Essen in den Fächern IT-Controlling, IT-Qualitätsmanagement und IT-Risikomanagement sowie Microsoft Project.
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