Teil 3–Konfiguration von PowerPivot unter Project Server 2013

In meinem ersten Artikel zu dieser Blog-Reihe habe ich Ihnen gezeigt, wie Sie eine SQL PowerPivot für SharePoint Server 2013 bereitstellen. In meinem zweiten Blog-Beitrag haben wir die Reporting Services im integrierten SharePoint Modus bereitgestellt. für diesen Artikel gehe ich davon aus, dass Sie die folgende Infrastruktur bereitgestellt haben:

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Fangen wir an PowerPivot für SharePoint Server 2013 zu installieren.

Installation PowerView für SharePoit Server 2013

Laden Sie als erstes “Microsoft® SQL Server® 2012 SP1 PowerPivot® für Microsoft SharePoint®” hier herunter. Kopieren Sie die Datei auf den SharePoint Server 2013 und führen Sie dies aus.

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Lesen Sie die Lizenzbestimmungen aufmerksam durch. Sollten Sie mit diesen einverstanden sein, so setzten Sie die Option bei “Ich stimme den Bestimmungen der Lizenzbestimmungen zu” und klicken Sie dann auf weiter.

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Belassen Sie die Einstellungen und klicken Sie auf “Weiter”.

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Belassen Sie die Einstellungen und klicken Sie auf “Installieren”.

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Die erfolgreiche Bereitstellung wird Ihnen wie folgt angezeigt.

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Sie finden nun das Konfigurationstool auf dem Desktop bzw. im App-Bereich von Windows Server 2012 R2

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Konfiguration von PowerPivot

Öffnen Sie nun das Programm Konfiguration von PowerPivot für SharePoint 2013. Dies finden Sie unter Programmen oder auf dem Microsoft Server 2012 unter Apps. Klicken Sie auf das App und bestätigen Sie die Sicherheitsabfrage mit “Ok”.

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Danach wird das PowerPivot Konfigurationstool gestartet. Belassen Sie die Einstellung und klicken Sie auf “Weiter”. Danach wird der Server auf Kompatibilität geprüft.

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Standardmäßig wird das Benutzerkonto für die Überprüfung herangezogen mit dem sich der Benutzer angemeldet hat. Wenn dieser auch gleich der SharePoint Administrator ist, kann, was in den meisten Produktivumgebungen nicht der Fall sein wird, die Überprüfung je nachdem mehr oder wenige Warnungen erhalten. Fügen Sie als erstes das SharePoint Setup-Account als Standard-Konto hinzu. In meinem Fall “blankertz-pm\SPSrvAcc”.

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Sollten Sie einen anderer Namen für die Service Applikation wünschen als “Default PowerPivot Service Application” so klicken Sie bitte auf “PowerPivot Dienstanwednung erstellen” und ändern Sie die Einstellungen auf Ihre Anforderungen.

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Überprüfen Sie die Websitesammlung in der das Feature bereitgestellt werden soll. Sollten Sie zum Beispiel die MySite oder ein Search Center eingerichtet haben, kann es sein, das dies hier vorselektiert wird.

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Das Gleiche gilt für den Secure Store. Wir haben bei der Installation des Project Server 2013 ja bereits einen Secure Store angelegt. Die PowerPivot-Feture benötigen noch ein nicht beaufsichtigtes Konto. Sollten Sie die Default-Werte anpassen wollen, so passen Sie diese unter der Registerkarte “Unbeaufsichtigtes Konto für DataRefresh erstellen” an Ihre Bedürfnisse an. In meinem Lab belasse ich die Standardeinstellungen.

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Sollten Sie mehrere Excel Service Applikations erstellt haben, sollten Sie auch für die Konfiguration die auswählen, welche Sie für die Bereitstellung wünschen. Gehen Sie hierzu auf den Reiter “PowerPivot-Add-In als Tracker für die Verwendung von Excel Services registrieren” und wählen Sie dort Ihre Service Pool aus. Da ich nur einen Konfiguriert habe, belasse ich die Standardeinstellungen.

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Klicken Sie nun auf “Ausführen”. Bestätigen Sie den Warnhinweis mit “OK”. Die Konfiguration wird nun durchgeführt. Je nach Systemleistung kann dieser Prozess einige Minuten dauern. Sie können die Schritte der Konfiguration auf der linken Seite verfolgen.

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Die erfolgreiche Bereitstellung wird Ihnen wie folgt angezeigt. Herzlichen Glückwunsch – Power Pivot wurde erfolgreich bereitgestellt.

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Anpassungen an den Excel-Services

Öffnen Sie die Zentraladministration. Klicken Sie in der Rubrik “Anwendungsverwaltung” auf den Link “Dienstanwendungen verwalten”. Suchen Sie die Excel Services-Anwendung heraus und öffnen Sie diese. Klicken Sie im unteren Bereich auf “Datenmodelierung”

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Klicken Sie nun im oberen Bereich auf “Server hinzufügen”. Geben Sie nun unter Servername die SQL Analyse Server PowerPivot Instanz ein. Klicken Sie anschließend auf “OK”

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Achtung: Die Excel Services werden normalerweise bei der Installation des Project Server 2013 installiert und konfiguriert. Sollten Sie dies noch nicht durch geführt haben, so stellen Sie diese bitte bereit. In meinem Blog habe ich die Installation hier beschrieben.

Setzen der Berechtigungen für den Zugriff auf die PowerPivot Instanz

Berechtigen Sie nun den Service Account der Excel Services an der PowerPivot Instanz. Öffnen Sie hierzu nun eine Verbindung zum SQL Server 2012 und öffnen Sie das SQL Management Studio. Geben Sie als Servertyp “Analyse Services” und als Servername Ihre PowerPivot Instanz ein. Klicken Sie anschließend auf “Verbinden”.

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Gehen Sie nun mit der Maus auf den obersten Knoten und klicken Sie auf die rechte Maustaste. Wählen Sie im Kontextmenü “Eigenschaften”.

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Klicken Sie nun auf der linken Seite die Option “Sicherheit”. Klicken Sie dann im unteren Bereich auf hinzufügen. Geben Sie nun den Namen Ihres ServiceAccount der Excel-Services ein und klicken Sie anschließend auf “OK”.

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Fügen Sie auf die gleiche Weise den SharePoint Service Account hinzu.

Überprüfen der Funktionalität

Nachdem wir nun alle Vorbereitungen getroffen haben, wird es Zeit für einen ersten Test. Melden Sie sich hierzu an der Zentraladministration an. Klicken Sie innerhalb der Rubrik “Anwendungsverwaltung” auf den Link “Dienstanwendungen verwalten”. Suchen Sie die Anwendung “Default PowerPivot Service Application”.

Achtung: hier kann es zu der folgenden Ansicht kommen. Überprüfen Sie, ob der Service Account der Excel Services ausreichend Berechtigungen (owner) an der “SharePoint_AdminContent-DB” besitzt. Und fügen Sie den Speicherort der Excel-Dateien den vertrauenswürdigen Speicherorten hinzu.

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Die Ansicht sollte nun wie folgt aussehen.

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Öffnen Sie nun die PWA. Gehen Sie auf den Link “Berichte –> Berichte –> Deutsch”. Wählen Sie unter den Berichten den Bericht “Projektübersichts-Dashboard”. Der Bericht wird nun in PowerPivot” dargestellt.

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Warum enthält der Bericht keine Daten? Das liegt daran, dass die Berichte nicht für eine on-premise Lösung gedacht sind und nur zur Demo hinterlegt sind. Das liegt daran, das die Datenverbindung auf OData-Verbindungen aufgebaut sind und hier für Project online angedacht ist.

Wir haben es nun geschafft und PowerView/PowerPivot kann genutzt werden.

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Über T.Blankertz

Torben Blankertz lebt mit seiner Familie in Erkelenz im Kreis Heinsberg am linken Niederrhein. Hauptberuflich ist er bei der Firma Bechtle IT-Systemhaus Köln im Microsoft Competence Team als IT-Consultant im Enterprise-Segment tätig.Während seiner Ausbildung an der Akademie für Information- und Telekommunikationstechnik zu Essen entwickelte er seinen Schwerpunkt im IT-Controlling: Ermittlung von Projektfortschritten und dessen Wirtschaftlichkeit mit der Ertragswertanalyse (Earned Value). Während der Ausbildung war er als technischer Projektleiter bei einem Dienstleistungsunternehmen in der Umweltbranche tätig. Dort konnte er seine technische Expertise in den Technologien Linux, Microsoft und Citrix ausbauen und vertiefen. Nach der Ausbildung wechselte er in den Raum Köln, wo er als Projektmanager und Berater für Projektmanagement in den Bereichen ITC-Migrations- und ITC-Integrationsprojekte sowie Rollouts mit dem Schwerpunkt Microsoft Technologien eingesetzt wurde. Für die Abwicklung der Projekte war er federführend verantwortlich und richtete dabei seinen Fokus auf die Projktmanagementmethode PRINCE2. Seit 2006 richtet er sein Interesse auf die Umsetzung der Projektmanagementmethoden PRINCE2 und deren Umsetzung mit den entsprechenden Projektmanagementtechnologien aus. Bedingt durch diesen Fokus, ist er auch als Technologieberater für die Produkte: SharePoint und Project Server und deren benötigten Infrastruktur tätig. Seit 2008 doziert er an der Akademie für Informations- und Telekommunikationstechnik zu Essen in den Fächern IT-Controlling, IT-Qualitätsmanagement und IT-Risikomanagement sowie Microsoft Project.
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